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Weibliche Konkurrenz und Books Seminar

Traum vom 3. Oktober 2009

Unzählige Räume reihen sich zu beiden Seiten eines schmalen Korridors und bilden so einen mindestens hundert Meter langen Schlauch. Überall finden sich Akteure, die sich auf eine kurz bevorstehende Veranstaltung vorbereiten.
[…]
Irgendwann gelange ich an das ferne Ende dieses langen Gebäudes. In einer der hinteren Künstlergarderoben treffe ich auf zwei Tänzerinnen, die nah beieinander auf Stühlen sitzen und sich unterhalten. Beide tragen das gleiche Kostüm: eine Corsage aus schwarzem Satin, mit silber-gold-bronze durchwirktem Netzmuster. Daran schließt sich ein Rockteil aus lauter losen Tüllfetzen an, das bis oberhalb der Knie reicht. Beide tragen schwarze Feinstrümpfe mit einem Rautenmuster und Can Can Schuhe. Ihre Haare sind extra gestylt: die aufgesprühte Farbe ergibt einen kastanienrot leuchtenden Schimmer. Die Haare stehen glatt in alle Richtungen ab und lassen unweigerlich an Glasfaserlampen der 70er Jahre denken.

Es überrascht mich total, in einer der beiden Tänzerinnen meine alte Freundin, die ganzheitliche Weberin, wiederzuerkennen! Erstaunlich, dass sie als professionelle Tänzerin arbeitet! Gerade schlägt sie ein Bein über das andere…. Wow, wie straff und kräftig ihre Beine sind. Echt muskulös! Das ist kein Fett, da gibt es echt nichts zu klagen. Langsam beginne ich zu begreifen… […]

Erneute eile ich durch den langen Korridor – von vorne nach hinten. Dieses Mal in Mikes Begleitung, der sich mehrfach ganz liebevoll von hinten an mich schmiegt. Mmmh… Wärme…. Erotik… schön. Ich gehe dann rückwärts weiter, blicke zu Mike. Dabei bemerke ich eine uns rasch einholende Frau. Ehe ich mich versehe, ist sie an uns vorbei gestürmt. Kein Wunder, sie hat ja auch irre lange Beine! Mindestens 1,50 m lang! Ich drehe mich um, schaue ihr staunend nach… So lange dürre Beine, und dazu in einer Strickstrumpfhose in diesem unsäglich farblosen Beige. Wie eine Kinderstrumpfhose. Darunter ein weißer Slip – nicht zu sehen, aber ich bemerke ihn trotzdem. Ihr Trägerkleidchen ist auch in alle Richtungen dehnbar – im Augenblick ist der Saum bis zur Taille hochgerutscht, so dass ihr Hintern deutlich zu erkennen ist. Ein sehr flacher, fast fleischloser Hintern, der allerdings in dieser ungewöhnlichen und engen Bekleidung einen gewissen Reiz hat. Jedenfalls spüre ich, wie Mikes Begehren von mir weicht und in ihre Richtung strebt. Ich bücke mich, werfe einen Blick auf seinen Hosenstall, suche nach einem Zeichen, das meine Ahnung bestätigt. Mike registriert ziemlich amüsiert meinen prüfenden Blick. Naja, ein augenfälliges Zeichen ist nicht erkennbar, aber trotzdem… Die Langbeinige eilt rasch voran, und Mike strebt wie von einem Magnet gezogen dieser hässlich bestrumpfhosten Verlockung nach.

Mit einem resignierten Aufstöhnen gebe ich mich geschlagen und trete in das Zimmer rechts von mir. Ein Nebenzimmer, um zur Ruhe zu kommen. So glaube ich! Allerdings lande ich in einem Büro. Fünf oder sechs Schreibtische darin verteilt. An einem dieser setze ich mich – mit dem Rücken zur Zimmertür. Ich bin platt vor Erstaunen als kurz nach mir die Langbeinige folgt. Die ist ja zweifelsfrei wiederzuerkennen. Läuft immer noch in dieser Strumpfhose herum, stürmt an mir vorbei und setzt sich an den Schreibtisch links vor mir, am Fenster. Ganz selbstverständlich! Aha…! Gar nichts mehr fällt mir ein, als kurz darauf Herr Books das Büro stürmt. Heute mal im Casual Look. Sein bemerkenswerter Schwung, mit dem er den Raum mit wenigen Schritten durchschreitet, wird zu einem nicht unerheblichen Teil von ziemlich schlechter Laune gespeist.

Soso… die beide so kurz hintereinander eintreffen zu sehen… Sein Büro… seine Sekretärin also! Aha. Mir geht ein gewaltiges Licht auf…. ohne dieses weiter benennen zu können. Inzwischen ist Herr Books in seinem Büro verschwunden, oder welche Funktion der Raum dort auch haben mag. Dann kommt er zurück, durchschreitet einmal die Tischanordnung – die Schreibtische sind wie Schultische clusterartig angeordnet; ist ja auch ein Seminarraum – und wirft dann genervt die einleitende Frage in den Raum: „Haben sie die Unterlagen dabei? Sind sie gut vorbereitet?“

Oh oh… Seiner Stimme ist zu entnehmen, dass er ausnahmslos Zustimmung erwartet. Das Nein auch nur eines Teilnehmers empfände er als Zumutung. Ich fürchte sogar, es könnte einen leichten Wutausbruch zur Folge haben.

Vergnügt rufe ich ihm zu: „NÖ!“ Ich konnte schließlich nicht ahnen, dass ich in ein Seminar versetzt werde!

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