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Träume vor der OP

Heute war die Augen-OP und ich muss meine Augen noch schonen. Und deshalb ganz lieben Dank an meinen tollen, großartigen Mike, der die Träume für mich getippt hat. :-*

Träume:
I
Irgendwo verborgen in einer Landschaft stellt ein Freak in Mikes Alter, der viele Jahre in Indien war, seine Büchersammlung auf einer weiten Lichtung zum Verkauf. Während ich die Bücher betrachte, sitzt er draußen in der freien Landschaft an einem Küchentisch hinter meinem Rücken und guckt mir wohlwollend zu. Es sind Bücher zu spirituellen Themen, Räucherstäbchen und Tarotkarten. Allen gemeinsam ist, dass sie in irgendeiner Form eine Lilienblüte, oder einen Buddha, in einem Kreis abgebildet haben. Ich bin begeistert – alles Bücher, die ich noch nicht kenne! Es geht um Transformation und Entwicklung; endlich mal Lektüre, die über das Übliche hinausgeht. Besonders ein Doppelband fällt mir ins Auge, bei dem es um das Thema ‚Neuro…’ geht. Ich möchte gerne etwas davon kaufen.

II
Meine Operation steht an. Der Operateur kommt zu mir in den Behandlungsraum, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Moina steht dabei und schaut interessiert zu. Zuerst soll ich eine Spritze bekommen; ich widerstrebe, aber er amüsiert sich über mich und sagt flapsig: „Ach komm, die Spritze kommt irgendwo hin – kein Problem!“ Und schon setzt er die Nadel an eine Stelle über der linken Brust an und sticht sie ins Fleisch. Er drückt die Spritze viel zu schnell ab, und das darin enthaltene Beruhigungsmittel schießt unter starkem Druck neben der Spritze heraus und landet auf der Haut. Innerlich versuche ich die Wirkung der Spritze abzuwehren. Trostbedürftig klettere ich auf den Operateur und schmiege mich in seinen Schoß, da ich wegen der ungünstigen Position seine Brust nicht erreichen kann. Daraufhin sagt er lebhaft: „Ja ja, für Sex können Sie mich auch buchen!“ Was denkt er!? Das möchte ich doch nicht; erstens ist Moina dabei, und ich suche sowieso doch nur Trost.

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