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Grundlegende Veränderungen

Traum:
Offenbar lebe ich seit einiger Zeit in einer Wohnung, die ich früher schon einmal bewohnte. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss und in der ersten Etage zugleich. Grundlegende Sanierungsmaßnahmen haben begonnen. So wurde der kleine Balkon entfernt, der den Übergang zum Schlafzimmer im nebenstehendem Haus bildet. Das heißt, diese Tage fehlt mir dieser Raum. Draußen fahren schwere Arbeitsfahrzeuge umher; baggern, buddeln, ordnen, verlegen Teilbereiche von hier nach dort.

Als ich nach einer Inspektion durch den unteren Bereich des Hauses, und somit durch die Wohnung meiner Nachbarin gehe, bemerke ich, dass sie die Tür zu unserem Wohnbereich offen stehen hat. Ich vermute, wenn die Nachbarin hierher kommt, um sich einen Teil der gelagerten Dinge zu nehmen, lauscht sie ein wenig, was in unserer Wohnung gesprochen wird. Innehalten. Überlegen, ob ich die Tür schließen sollte… Nein, ich habe keine Lust, hier Kontrolle auszuüben, auch wenn es erst einmal schwer fällt.

Das USB-Kabel meines W-lan-Adapters liegt draußen am Haus. Ich versuche, es zu entwirren. Durch die Arbeiten wurde es immer wieder hin und her geschoben, so dass der Empfang gestört sein könnte; es liegt hier nicht richtig. Die Entwirrung ist kein einfaches Unterfangen, schließlich möchte ich das feine Kabel nicht beschädigen. Einer der Arbeiter, Da Vinci, beobachtet mich dabei und macht eine spaßige, ja neckende Bemerkung dazu. Verwundert bemerke ich, wie ernst ich bin, als ich ihm sage: „Bisher mochte ich Sie ganz gerne… Wenn das so bleiben soll, lassen Sie besser die Späße.“ Wirklich sonderbar, dass ich das so ernst einfordere. Es ist so unerwartet, es ist so anders, als ich gewöhnlich reagiere. Der Arbeiter trollt sich daraufhin wortlos. Bin ich autoritär? Ist das gut? Aber ist doch wahr!

Ich finde mich in einem Innenraum wieder. Keine Fenster; eigentlich dunkel, aber doch im Licht. Eine schweres stählernes Fahrzeug, frisch lackiert in Tannengrün, arbeitet hier. Einige riesige Sechskant-Muttern/Nüsse liegen am Boden, die das Fahrzeug mit seinem Greifarm packt, um selbigen zu verlängern – Vorbereitungen für weitere Arbeiten. Mehr und mehr gerate ich in die Enge. Stehe inmitten des starken Stahls, das mich jederzeit erschlagen oder zerquetschen könnte. Keine Möglichkeit, gefahrlos auszuweichen, dem zu entgehen. Im Gegenteil, je mehr ich nach einem Ausweg suche, um so mehr schließt sich Stahlteil an Stahlteil, in Bewegung.

Wieder draußen. Die Arbeiten gehen inzwischen in Richtung Fertigstellung und Anordnung. Wieder folge ich meinem W-lan-Adapter-Kabel neben dem Haus und erreiche schließlich die Anschlussbuchse. Hey, zum ersten Mal in meinem Leben wurde das Kabel ordentlich und fachmännisch montiert! Drei Anschlüsse sind dort. Echt toll, meine bisher provisorische Lösung war auch nicht so gut, drohte doch das Kabel schnell mal zu reißen.

Fehlt jetzt nur noch der Balkon. Als ich im ersten Stock meiner Wohnung ankomme, ist der Balkon bereits im Anbau befindlich. Noch klaffen Spalten zwischen den Räumen und ich muss Moina in den Raum hinüber heben, um sie vor einem Absturz zu schützen.

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