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Gute Nacht!!

Traum:
Stehe am Straßenrand einer kleinen Stadt. Die Straße windet sich in sanftem Auf und Ab durch das Land.

Keine Ahnung, wie ich darauf kam, aber ich rufe bei Fozzie und frage, ob ich seine inzwischen erwachsene Tochter sprechen kann. Ob sie überhaupt noch im Hause der Eltern lebt? Ich habe mich einige Jahre nicht hören lassen. Dieser Anruf behagt mir gar nicht, aber was macht man nicht alles. Die Tochter hat heute noch nicht einmal Geburtstag, was den Anruf rechtfertigen würd. Fozzie gibt nur spärlich Antworten, die ich im Lärm des vorüberziehenden Fasnachtumzuges nicht verstehe; ich bekomme keine Information. So bitte ich Fozzie um Wiederholung seiner Worte. Ich wüsste schon gerne, ob ich die Tochter erreichen kann. Doch er schweigt! Auch zwei weitere Versuche meinerseits sind ohne Erfolg. Okay, dann hinterlasse ich mal meine Telefonnunmer, damit die Tochter bei Interesse zurückrufen kann. Fozzie reagiert darauf gar nicht und ich spüre deutlich, wie er sich verweigert. Aus einer Unsicherheit heraus erzähle ich – auch um ihn zu überzeugen – dass ich erst kürzlich dem Hund seiner Familie begegnet bin; dem alten Hund, im elterlichen Treppenhaus. War es nicht so? Auch darauf kommt keine Reaktion. Nichts! Nach einer Weile sage ich genervt und nachdrücklich: „Gute Nacht!!“

Blödsinn sowas. Es ist am hellichten Tag! So reagiert kein erwachsener Mensch. Man behält die Fassung und gibt sich nicht kindisch eingeschnappt. Wie peinlich, falls mich nachher jemand auf dem AB abhört.

Kurze Zeit später erhalte ich Post. Ein weißer Umschlag (A4). Fozzie sendet mir darin meine Unterlagen zurück, die ich ihm hatte zukommen lassen. Nanu, woher hat er denn meine Adresse? Ach, da sehe ich: auf dem Umschlag steht gar keine Adresse! Doch wie gelangte die Post dann zu mir? Ah so, gerade entdecke ich das Sichtfenster auf der anderen Seite – sicherlich steht meine Anschrift irgendwo auf den Papieren.

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