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Büttenrede zur Stimmentfaltung

Traum:
Verschiedene Räume, die alle für eine Veranstaltung genutzt werden. In einem der Räume sitzen einige Studenten an einem langen Tisch. Sie sind in eine gemeinsame Schreibarbeit vertieft. Man spürt direkt, wie alles auf Hochtouren läuft, die Studenten endlich gefordert sind, all ihr Können anzuwenden.

Andere Teilnehmer an dieser Veranstaltung halten sich im Mittelraum auf und nutzen die Pause für eine dringend notwendige Stärkung. Eine Frau trägt zwei Kinderschälchen mit Spaghetti herein. Alle wissen, nur einige werden eine Mahlzeit bekommen. Bei Gelegenheit sollte man also zugreifen. Die Frau reicht es mir. Hm, ein Kinderschälchen.. ein rotebeteroter Klacks neben den Nudeln… Arrabiata? Na, das ist doch… Ich rufe Moina herbei: „Komm, iss was!“ Moina kommt, setzt sich an einen Tisch und beginnt zu essen.

Inzwischen trägt eine Frau zwei Teller Erbseneintopf mit Bockwurst herein. Jürgen, der Triathlet, sitzt geduldig abwartend an einem Tisch und bekommt einen Teller serviert. Hungrig löffelt er los. Ich zögere… Wenn ich dies ablehne, bekomme ich heute womöglich nichts zu essen. Aber ach… ich gebe mir einen Ruck und lehne dankend ab.

Ich trete hinaus in einen langgezogenen Vorraum und treffe auf zwei Frauen, die sich gerade über Kürbiskernbrötchen unterhalten. Bei einer der Frauen handelt es sich um die blonde Symbolaufstellerin. Die andere Frau ist dunkelhaarig und hat kräftige Waden. Die Frage ist: Sollte man Kürbiskernbrötchen essen oder nicht? Unaufgefordert werfe ich ein: „Ja, Kürbiskernbrötchen sind gut gegen Osteo… Osteo… Osteoporose!“ Die blonde Frau fällt mir ins Wort und bestätigt: „Ja, die sind gut gegen Osteopose.“ … Osteopose? In mir breitet sich das unangenehme Gefühl aus, etwas nicht richtig ausgesprochen zu haben. Hm, irgendwie war ich der Meinung gewesen, ‘Osteopose’ könne nicht richtig sein. Da habe ich das wohl verwechselt. Peinlich.

Zurück im Zimmer mit den schreibenden Studenten. Tolle Atmosphäre. So richtig warm und rund laufend; endlich gibt es mal die Gelegenheit, alle Fähigkeiten zu nutzen. Und wie ich die Truppe so anblicke, kommt mir mit einem Male eine geniale Idee! Dass ich nicht schon längst darauf gekommen war! Ich werde zu Fasching Büttenreden halten! Ohne Mikrofon! Dann kann ich meiner Stimme endlich mal den Raum geben, den sie braucht, um in ihrer Energie frei fließen zu können. Die alltäglichen Möglichkeiten geben das ja nicht her. Wow ja, ich stelle es mir direkt vor, wie ich beginne: Liebe Närrinnen und Narrhalesen! Allein die Vorstellung, endlich mal meine Stimme ganz entfalten zu können… Tolle Idee, das muss ich unbedingt umsetzen!

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4 Antworten zu Büttenrede zur Stimmentfaltung

  1. zuckerwattewolkenmond

    gab es heute bei mir zwei Teller Erbeseneintopf mit Bockwurst. *gg*

  2. rotebeeterot ist ein echtes traumwort ;)

  3. REPLY:
    Ich ahnte doch, dass der Erbseneintopf nicht von ungefähr kommt! :-))

  4. REPLY:
    Ja, doch beim Schreiben kam es mir so vor, als kleckerte ich mir peinliche Flecke auf meine weiße Weste.