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Im eisigen Tümpel

Traum:
Weite Wiesen und Felder – das Wetter trüb und klamm, gilb das Gras. Bis zu den Waden stehe ich im gefrorenen Wasser eines Tümpels und fische nach und nach kleine Eisschollen heraus, die ich an den Tümpelrand werfe. Bald überlege ich, bedachtsam vorgehen zu müssen. Wie schnell verlöre ich den Halt im Wasser, nähme ich zu viel von dem Eis heraus. Mit der Zeit wundere ich mich allerdings auch ein wenig… Wie kann es möglich sein, aus dem durch und durch gefrorenen Gewässer, diese Eisschollen zu fischen? Es müsste doch alles zusammengefroren sein? Fast bis zu den Achseln versenke ich meine Arme im sorbetartig geschmolzenen, grün gefärbten Wasser, immer neues angetautes Eis hervorholend. Angetaut? Es ist inzwischen angetaut? Na, eigentlich auch kein Wunder, stehe ich doch schon seit Stunden hier drin. Da hat meine Körpertemperatur das Eis auftauen lassen. Sonderbar, dass ich mich nicht durchnässt fühle. Trotzdem ist es wohl besser, ich verlasse den Tümpel schnell. Als ich fast draußen bin, spüre ich doch die Nässe am Stiefelschaft. Bisher gab es aufgrund der Körperwärme noch nicht einmal ein Nässeempfinden. Blöd, dass ich doch nass geworden bin, denn ich möchte mich ungern umziehen.

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2 Antworten zu Im eisigen Tümpel

  1. Liebe Marianne,

    Halte Deine Füsse warm, dass Du keine Erkältung kriegst. Gut aber, dass dss Eis gebrochen ist.
    Mit lieben Grüssen
    Schorli

  2. REPLY:
    Lieber Schorli, auf “das Eis gebrochen” war ich noch nicht gekommen. Hoffen wir mal, dass Du Recht damit hast. Zumindest bin ich ziemlich froh darüber, dass es sich hier nur um einen Tümpel handelt – was da auch in mir kalt und verhärtet ist, es gründet nicht so tief. GUT!
    Liebe Grüße – Marianne