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Wandelnder Schatten

Traum:
Mike und ich bei der Gartenarbeit. Zum ersten Mal in diesem Jahr. Ein Nachbar, nah bei uns – ein knurriger Alter. Da sehe ich etwas… – zum ersten Mal: eine keilförmige Nische am Gartenrand, zu beiden Längsseiten von Dichtzäunen gesäumt. Ein Tisch dort, und mindestens eine Bank. Ich bin von diesem ruhigen Plätzchen ganz angetan und frage Mike: „Wollen wir dort mal Kaffee trinken?“ Ich stelle es mir sehr schön vor, dort zu sitzen und den Garten zu genießen.

Der Nachbar kommt dazwischen, geht direkt vorbei an Mike und mir; geht andererseits direkt vorbei an dem großen blauen Plastikregenfass. Ich sehe seinen Schatten kurz über die Regentonne huschen. Da springt ein anderer Nachbar herbei – eine Mischung aus monokelndem Sherlock Holmes und Gustavsson, der Nachbar von Pettersson und Kater Findus. Er brummelt und schimpft: „Ich habe doch gesagt, das blaue Regenfass muss in der Sonne stehen. Es darf keinen Schatten abkriegen!!!“

Mich stimmt das sehr nachdenklich. Ob man wirklich so pingelig sein muss, auch im Vorbeigehen keinen Schatten drauf zu werfen?

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Eine Antwort zu Wandelnder Schatten

  1. monokelnd… hi hi