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Geisterprozession und Daumenlöffel

Traum:
Geister Mal sehen, was sich machen lässt. Ich wende mich nach rechts, gelange in einen Selbstbedienungsbetrieb. Edelstahl. Kaffeemaschinen, Essensausgaben, Vorbereitungen. Eine Apfeltorte muss auf Teller verteilt werden. Während ich mir diese Situation anschaue, kommen in einer Tour Aufträge herein: in Handschrift verfasste Zeilen, schwarze Tinte, liniertes Tagebuchpapier. Mehr und mehr und mehr… Die A4 Bögen treiben auf einer Höhe entlang der Taschenablage vor dem Tresen, mit einigem Abstand darüber gleitend.

Okay, ich nehme mich des Apfelkuchens an. Ein Person eilt an meine rechte Seite, um zu helfen. Eigentlich sollte mir längst schon die Daumenprothese implantiert worden sein. Ist aber noch nicht geschehen! Deshalb läuft es so, dass die Helferin eine Löffelzange aus Kunststoff – aus einem Material wie die Löffel, die vor einiger Zeit den Cerealien beilagen; Löffel, deren Weiß sich bei Kontakt mit der kalten Milch rot verfärbten – diese Löffelzange also an meinen Daumenansatz drückt. DaumenzangeIch schiebe meinen nun überflüssigen Daumen zur Handfläche, damit die Prothese möglichst viel Freiraum bekommt. Da die Prothese meinen Daumen allerdings noch nicht ersetzt, kann ich damit nicht hantieren. Doch das übernimmt die Helferin. Hm, das ist echt ganz schön kompliziert und recht ungeschickt zu handhaben… Höchste Konzentration ist erforderlich, und gute Zusammenarbeit. Während wir mit dieser Sache beschäftigt sind, gleitet eine ganze Prozession von Geistern durch den Raum. Gespenster mit dunklen Augenlöchern und weiten Mündern, wie zu einem stummen Schrei geöffnet. Nur zur Erwähnung, ich erlebe sie nicht als bemerkenswert.

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