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Die scharfe Grete

Traum:
GreteZONG! Wie von oben kommend, fällt ein Traum vor meine Augen:
Die Diele der Vergangenheit in schummerigen Dunkel. Am anderen Ende das große Holztor. Eine schnelle Stimme ruft uns allen zu:

„Da kommt die scharfe Grete!!“

Scharfe Grete, die scheine ich zu kennen, so selbstverständlich scheint mir auch die Ankündigung. Noch ehe sie ausgesprochen, saust die scharfe Grete auf mich zu.

Die scharfe Grete…. Ein Hund ohne Körper. Nur ein runder Kopf mit strubbeligen braunem Fell, die Augen geschlossen, eine Schweinenase ohne Löcher, spitze Zähne. Sie hat nur eines im Sinn: beißen, reißen, zerstören., von stählerner Hitze getrieben und schnell wie der Blitz.

Seherin Als ich die scharfe Grete auf mich zusausen sehe, macht sich Unmut in mir breit. Ich fürchte die Grete nicht, bin aber eindeutig nicht bereit, diese Sache einfach geschehen zu lassen. Das kommt überhaupt nicht in Frage, dass hier so etwas geschieht – jetzt nicht, und auch nicht zu einem anderen Zeitpunkt.

Entschlossene Schritte nach links, durch eine offene Tür hinein in ein kleines Nebenzimmer. Es ist ziemlich dunkel hier. Keine Fenster, oder Fenster mit schweren dunklen Vorhängen abgedunkelt. Ein Tisch in der Mitte. Ich setze mich an die Längsseite. Auf dem Tisch liegen ein mittelblaues und ein schwarzes Cocktailkissen. Ich nehme eines der Kissen, ziehe es zu mir her und lege meine Hände darauf ab. Die Handflächen zeigen nach oben. Gegenüber am Tisch erscheint eines Engelsfrau mit dunklen Haaren. Eigentlich habe ich sie gerade erst kennengelernt, aber sie wirkt vertraut. Na, es ist wohl eine Wahrsagerin. Ich möchte, dass sie mir gegenüber Platz nimmt, ihre Hände auf meine Hände legt, dass Blickkontakt entsteht, damit ich diese ganze Sache aktiv angehen kann! Doch sie schüttelt mit dem Kopf. Sie will nicht – nicht so!

Ich spüre eine heftige innere Aufregung, gepaart mit fester Entschlossenheit. Fühle mich angetrieben, so als gelte es, keine Zeit zu verlieren! Ungeduldig klopfe ich mit einer Hand auf das Kissen und sage: „Los komm komm komm!! Lege Deine Hände auf meine! Lege sie auf das Kissen!“ Ich ziehe ein schwarzes Tuch herbei, lege es über meine Hände auf dem Kissen, bin zu einem Entgegenkommen bereit, wenn sie nur ganz schnell mitmacht! „Meinetwegen machen wir es verdeckt, so dass es nicht zu sehen ist! Aber bitte, mach mit!!!“

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