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Siezen beim Newsletter-Sex

Traum:
Ein ruhig gelegenes, gemütlich eingerichtetes Office. Ich liege zwischen Bettwäsche und Laken auf einer breiten Matratze am Boden. Der Geschäftsführer eines rot-gelben Discounters – ich erkenne ihn an eben diesen Farben und dem Logo auf seinem Kittel – beugt sich über mich, legt sich halb auf mich. In voller Bekleidung, die Hose nur so weit als notwendig herunter gelassen, um gleich einen Geschlechtsakt zu vollziehen. Ich kannte ihn noch nicht. Es ist unsere erste Begegnung. Dennoch erscheint es auch mir völlig selbstverständlich, dass wir diese Gelegenheit nutzen, unsere Lust zu leben. In erster Linie geht es um einen Newsletter, der wie ein Bild zwischen uns aufschwebt, durchblättert… Ah ja, ja klar.

Ich spüre ihn eindringen, innehalten… all der Stoff um uns her: Bettzeug, sein Anzug, der Kittel, meine Kleider… Ich ruckele an seinem rot-gelben Rucksack auf dem Rücken und sage: „Das muss doch nicht sein, nehmen Sie ihn doch ab!“
Er fragt fürsorglich: „Liegen Sie gut und bequem?“

Er siezt mich. Hm. Eigentlich könnten wir uns duzen – zumindest während der Vereinigung? Hm. Ach, eigentlich ist das ja Quatsch, denn ich kenne ihn ja tatsächlich nicht. Ich glaube auch nicht, dass ich ihn bei dieser Gelegenheit viel besser kennenlernen werde. Okay, also: Sie. „Ja, vielen Dank“, antworte ich dankbar, „alles okay!“

Notiz:
Witzig, dieser Traum will mich wohl daran erinnern, endlich den Traumbrief zu schreiben. Das Thema habe ich mir bereits Anfang Januar ganz grob überlegt: ‘Sex im Traum’ – oder ‘Träume und Sexualität’ oder ‘Sexualität und Spiritualität im Traum’ oder… oder so.

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