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Verlust im unterirdischen Hafen

Traum:
Nach wenigen Stunden kehre ich ins Untergeschoss zurück. Hier im unterirdischen Hafenbereich ist an diesem Morgen schon richtig Betrieb. Waren werden in Empfang genommen oder auf Schiffe verladen, Menschen kommen an, andere gehen auf große Reise. An der rechten Seite ein Bahnsteig an einer Tunneleinfahrt, durch die ein Fluss strömt. Vorhin hatte ich hier mein Fahrrad abgestellt, und war dann hinauf ins Erdgeschoss gegangen. Das Sicherheitsschloss hatte ich um Vorderreifen und Rahmen gelegt. Nun ist das Fahrrad weg. Dieser Verlust betrübt mich zutiefst. Klar, ich hatte das Rad nicht ausreichend gesichert, es konnte einfach davon getragen werden.

Hier unten laufen ein paar Polizeikräfte herum und ich könnte natürlich nach meinem Rad fragen. Dummerweise hatte ich mein Fahrrad aber dort am Bahnsteig abgestellt, was verboten ist, weil es die Reisenden behindert. Wenn ich den Verlust des Fahrrades melde, werde ich womöglich noch zusätzlich bestraft werden – und sei es mit Vorwürfen und Maßregelungen. Nein, das möchte ich nicht. Erst einmal abwarten…

Rad am Hafen

Im mittleren Bereich des Untergrundes steht ein langer heller Tresen. Mit ganz sanftem Schwung geformt, wölbt er sich vor. Im Hintergrund die Betriebsamkeit am großen Hafenbecken, wo die großen Schiffe auf weite Reisen gehen. Hinter dem Tresen wirken nette Hostessen. Eine von ihnen stellt mir drei Gläser auf den Tresen, so als habe ich diese bestellt. Die Gläser sind mit Molke-Fruchtgummis gefüllt. Ich nehme sie, so als wolle ich mich irgendwo an einen Tisch setzen, wo Menschen auf mich warten, denen ich so einen Snack mitbringen sollte. Aber da ist niemand, der auf mich wartet. Hier nicht und auch nicht anderswo.

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