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Morscher Anhänger und fahrlässiger Drahtseilakt

Traum:
Ein weites sandstaubiges Hofgelände; von Wirtschaftsgebäuden umgeben. Mike und ich sind gekommen, um unseren Fahrradanhänger zu holen. Wir hatten seit Wochen nicht mehr an unseren Fahrradanhänger gedacht. Doch einen solchen Zustand hätte ich wohl nicht erwartet! Der Holzrahmen ist total morsch! Zeit und Witterung haben sichtlich von der Substanz gefressen; eine unregelmäßige Oberkante, die von Wind und Wasser weich geglättet. Das Holz befindet sich in der Auflösung. Das Metallband, das den Holzrahmen von außen umringt, ist völlig durchgerostet. Kurz stelle ich mir vor, mit der Handfläche ganz leicht gegen den Anhänger zu schlagen… – sicherlich fiele er sofort in sich zusammen. Ein Mann kommt hinzu – ein alter Bastler und Handwerker. Er meint: “So ist das, wenn man Billiges aus dem Baumarkt nimmt.”

Mike und ich wollen unseren Weg nun auf unseren Rädern fortsetzen. Moina und ihre Freundin (etwa 3 J.) setze ich bei mir auf den Gepäckträger. Die Kinder sind nackt und wirken etwas ungeschützt. Ich bin etwas in Sorge, sie könnten ihre Füße in die Speichen bekommen. Die kleine Freundin könnte mir während der Fahrt herunterfallen. Hinzu kommt, dass ich anstelle eines Fahrradlenkers nur ein Drahtseil zur Verfügung habe. Dieses ist zwar einem Lenker entsprechend gespannt, aber gewährt zu viel Spielraum. Da fehlt der Halt. An Mikes Fahrrad ist ein ebensolcher Lenker zu sehen. Klar, das soll nur ein Provisorium sein. Aber wäre es nicht vernünftiger, wie würden unsere Fahrt erst dann beginnen, nachdem wir richtige Lenker anbringen konnten?

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