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Kreiselschiff und Reisenotizen mit Pinguinen

Traum:
Auf einem Ausflugsschiff. In diesem Moment beginnt eine Attraktion, die bei jeder Rundfahrt geboten wird: das Schiff dreht sich mehrfach um sich selbst, um einen Rundumblick zu gewähren. Es dreht sich immer rascher, wie mir ein leichtes Drehgefühl in der Magengrube verrät. Leider bekomme ich von dem Ausblick kaum etwas zu sehen, da rundum Abschirmungen errichtet wurden. Einige Tische weiter sitzt der Finanzberater. Wir lächeln uns zu.

Erstaunlich, mit welch enormer Antriebskraft die Drehungen geschehen. Dies ist stark spürbar, da ich genau auf der kreisrunden Bodenplatte aus weißem Kunststoff stehe, unter der ich den Antriebsmotor spüre. Bemerkenswert, dass das Schiff eigens dafür hergerichtet wurde. Durch diese Funktion ist das Schiff auch sehr gut in der Lage, sich auf einen Dreh- und Angelpunkt zu konzentrieren. Die starke Antriebskraft bewirkt inzwischen Drehungen, die mir gleich Hören und Sehen vergehen lassen. Doch ich lasse mir lieber nichts anmerken! Schließlich soll keiner der Passagiere sehen – vor allem nicht der Finanzberater – wie wenig belastbar ich bin. Unter Anstrengung gelingt es, nicht ins Taumeln zu geraten und die Orientierung zu wahren.

Wieder tauschen der Finanzberater und ich ein Lächeln aus. Schön. Dabei bemerke ich die Schreibunterlage in A3 Format – zum Abreißen, mit zart rauchblauem Hintergrund und Kalender bedruckt. Diese nutzt er, um auf den freien Flächen seine Reisenotizen zu machen. Als ich an seinem Tisch vorbei gehe, will er gerade seine Notizen einstellen. Ich ermuntere ihn: „Die Schreibunterlagen wurden extra dafür bereitgelegt, damit wir Reisenotizen machen können. Nutzen Sie diese Möglichkeit!“ Er zeigt sich dankbar und erfreut, setzt seine Notizen fort.

Pinguine - schwarz-weiß

Ein paar Schritte weiter, mehr am Rande und seltsam unterbelichtet, sitzt eine junge Frau an einem Tisch. Vor ihr liegt ebenfalls eine Schreibunterlage. Mit einem Zirkel, der an beiden Enden mit einer Mine bestückt ist, zieht sie doppelte Linien, die die Grundlage für eine Reiseskizze bilden. Sie macht das sehr geschickt, führt den Zirkel locker und verändert aus dem Handgelenk den Abstand der beiden Zirkelschenkel und zieht die Striche ohne Absetzen durch. Schnell entsteht eine Grundstruktur, die eine Landschaft erahnen lässt. Tolle Methode; bei nächster Gelegenheit probiere ich das auch mal aus.

Rasch entsteht das Bild. Pinguine, die zwischen sanften Erhebungen auf Eisschollen treiben – eine Szene, die sie während unseres Ausfluges mit dem Schiff erblickte. Das Ausfüllen der schwarzen Pinguin-Flächen gelingt kraftvoll, wie mit Kohlestiften. Die anfangs gezogenen Landschaftslinien bilden nun ein Teil der Pinguingesichter. Sie hat es echt drauf! Eine ganz wunderbare Reiseskizze wird das!

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