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Salzkristall und Plankton

Traum:
Ein Schachbrett – Salzkristallfelder in einem Messinggitter; kein hell-dunkles Schachbrettmuster.

Ich trage einen weißen Kittel, arbeite in einem wissenschaftlichen Labor. An einer Wand lauter Monitore, auf denen nichts abläuft.

Auf den Tischen stehen einige Wassergläser, die mit Stäbchen aus fest gepresstem dunkelgrünen Plankton gefüllt sind. Meine Pflicht und Aufgabe ist nun, dafür zu sorgen, dass die Planktonstäbchen immer im Wasser stehen, damit sie nicht verdursten. Leider neigen die Planktonstäbchen dazu, aus den Gläsern zu hüpfen, wie Springbohnen. Es ist gar nicht so einfach, sie wieder einzufangen! Habe ich ein Glas wieder gefüllt, hüpfen woanders die Stäbchen schon wieder heraus. Vor lauter Einfangen komme ich kaum dazu, die Gläser mit Wasser zu füllen. Sie sind ja durch den Durst des Planktons auch immer wieder schnell geleert.

Es ist nicht nur deswegen so wichtig, dass die Planktonstäbchen stets mit Wasser versorgt sind, damit sie nicht verdursten, sondern auch wegen der Ganzheit. Wenn die Stäbchen nämlich ausreichend Wasser erhalten, biegen sie sich, bilden schließlich einen Ring und beide Enden verschmelzen.

Es ist Vormittag, aber ständig die Aufmerksamkeit und Konzentration in viele Richtungen gleichzeitig lenken zu müssen, schafft mich ganz schön.

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