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Techtelmechtel und Stubenwagen

Traum:
Im älteren Kinderzimmer. Die Tür steht offen. Ebenso die Tür zum Wohnzimmer, wo die Älteren sitzen und lesen. Das Telefon klingelt, ich nehme ab. Eine Frau ist am anderen Ende. Sie macht mir heftige Vorwürfe, weil ich angeblich ein Abenteuer mit einem Finanzberater anstrebe. Dieser Finanzberater sitzt auf einem Stuhl hier im Kinderzimmer und schaut mir lächelnd zu. Die Frau in der Leitung – man sollte fast meinen, sie stehe dem Finanzberater besonders nahe – fragt völlig aufgebracht: „Warum haben Sie ihn angerufen?“

Doch ich habe ihn nie angerufen. Es war immer umgekehrt – er rief mich an. Auch wenn ich gerne mit ihm sprach, so strebte ich nie eine Liebelei an. Allerdings möchte ich das jetzt nicht groß erklären, weil die Älteren im Wohnzimmer jedes meiner Worte mithören können. Womöglich glauben diese dann ebenfalls, dass ich ein Techtelmechtel vorhabe. Ganz blödes Gefühl, die Vorwürfe anzuhören, und nichts dazu sagen zu können.

Die Szene changiert… – eine Veränderung vollzieht sich.

Ich gebe dem Finanzberater einen vergnügten Kuss auf die Wange.

Rick erscheint im Kinderzimmer. Unbekleidet, hager. Er legt sich zu seiner Geliebten, die in einem Stubenwagen aus Weide liegt. Die beiden nackten Leiber schmiegen sich zusammen. Es ist ein Ergänzen und Ganzwerden. Er küsst sie auf ihren weit geöffneten Mund. Kurz schaut er auf, zu mir, die ich in den Stubenwagen blicke, und ich merke, er fühlt sich gestört. Die Leiber… so unschuldig… sie erinnern an… an… … Adam und Eva.

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