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Apfelschuh in Worpswede

Traum:
Zeit der Dämmerung. Ich radele mit dem Rad durch das verschlafen liegende Worpswede. Ein neuer, lieber Freund folgt mir auf seinem Rad in einigen Metern Entfernung. Höhe Uhrmacher/Rosengarten gibt es eine mit rot-weißen Absperrbändern abgesicherte Baustelle auf dem Radweg, die mich auf die Straße zwingt. Genau an diesem Punkt steht ein einzelner Schuh neben der Gosse. Diesen hat der neue Freund extra dort bereitgestellt; in der Hoffnung, ich würde das urige Teil einmal probieren, aber auch, um mir eine Freude zu machen. Drei Mal finde ich dort einen anderen Schuh vor. Dieses Mal ist es ein Apfelschuh: ein sehr großer geschälter Apfel wurde wie ein Holzschuh ausgehöhlt und in Form gebracht. Sogar ein Riemen wurde aus dem Apfelfleisch herausgeschält. Ich lasse meinen nackten Fuß in den Apfelschuh gleiten, spüre das feste und feuchte Fruchtfleisch, es ist angenehm kühl und apfelgrünfleischig. Ganz vorsichtig bin ich, damit es nicht zerbricht. Der Apfelschuh passt! Das ist ja ein witziges Teil. Ich behalte diesen Schuh an und setze meinen Weg fort; spüre dabei deutlich die Blicke des neuen Freundes im Rücken.

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