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Marinas Psychologie

Traum:
Hinter einem Tresen stehend. Links von mir die Mütterliche. Vor dem Tresen steht Marina. Die Mütterliche berichtet gerade vom Verhalten einer Frau, das ihr selbst offensichtlich fremd und unverständlich erscheint.

Marina hört zu und setzt zur Erklärung an – endlich kann sie das Wissen, das sie während des Studiums erlangte, mal an die Frau bringen! Sie erklärt also: „In solchen Situationen, wie du sie gerade schildertest, spielt ja auch die journalistisch-redaktionelle Komponente hinein! Es geht also um weit mehr als das aktuelle Geschehen.“ Danach folgen noch weitere Erklärungen, reichlich mit psychologischen Fremdwörtern gespickt, von denen ich anfangs jeweils denke, diese noch nie gehört zu haben. Nach einer Verzögerung verstehe ich dann doch alle Ausdrücke; was mich etwas erstaunt. Marina erzählt gerade weiter: „Ich habe mich extra für diesen Zweig spezialisiert“

Die Mütterliche ergänzt ihre Beobachtungen um ein paar Details. Marina greift dies gleich auf und erinnert an folgendes: „Dabei ging es doch nicht wirklich um die Haarpracht der Frau! So etwas ist immer nur der Auslöser.“

Marinas Ansichten oder Erkenntnisse sind mir nicht neu. Ihre Begeisterung für die Psychologie teile ich. Mit einem nachdenklichen Gefühl höre ich mich sagen: „Am besten lernt man, wenn man sich unter Menschen begibt.“

Marina schaut mich mit lebendig blitzenden Augen und einem verschmitzten Lächeln an.

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