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Wanderpredigerin

Traum:
K-P sagt, meine Gegenwart verwirre ihn.

Zielstrebig. Ich erreiche den Bahnsteig eines kleinen Bahnhofs. An der Bahnsteigkante steht eine Frau – zierlich, unscheinbar gekleidet mit langem grauen Rock und einer schwarzen Jacke; schwarze Haare, bleiche Haut, schmales Gesicht. Sie ist eine Predigerin auf Wanderschaft, in diesem Umfeld wohlbekannt, wenngleich ich sie nicht persönlich kenne. Sie geht ihren Weg ganz still und unauffällig, drängt sich niemandem auf. Wenn sie predigt, schöpft sie aus inneren Quellen.

Ich weiß nicht wie es kommt, aber ich gehe direkt auf sie zu. Wir umarmen uns… Wärme, Nähe, Weichheit… ein wenig wiegen wir uns hin und her, manchmal mit geschlossenen Augen. An der Stelle, wo die Wanderpredigerin eine Warze im Gesicht hat, habe ich eine kleine offene Wunde in meinem Gesicht, aus der Blut rinnt. Ich bin etwas in Sorge, ihre Kleidung mit meinem Blut zu beschmutzen und achte sehr darauf, dass es nicht geschieht. Inzwischen umarmen wir uns seit zehn Minuten und ziehen damit die Aufmerksamkeit der Einheimischen auf uns, die sich fragen, wie es dazu kommen kann. Ich bin glücklich. Es ist, als haben wir uns nach langer Suche gefunden.


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