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‘mutelle’

Traum vom 1. Mai 2006

Ein wenig konnte ich mich aus dem Trubel hinausziehen, so dass sich ein Teil des Raumes zur Natur hin auflöste. Nun stehe ich unter freiem Sommerhimmel am Rande der Hexenwaldwiese – mit dem Rücken zum freien Land. Schaue zum Eingang dieser Grünfläche, der zwischen Sträuchern und Bäumen liegt und entdecke etwas Unerwartetes. Dommy hat dort ein neues Beet angelegt – kleine Pflänzchen in lockerer Erde. Als Unterschrift hat er die Verknüpfung „mutelle“ in die linke Beethälfte geschrieben – ein Klick darauf führt näher zu ihm. Im rechten Beetbereich geht es um die Zahl 18, die hier eine wichtige, aber mir noch unbekannte Rolle spielt.

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Eine Antwort zu ‘mutelle’

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    jagna (Gast) – 2006/05/14 21:50
    “mutelle” Anmerkungen
    Erst wenn ich mich der oft hektischen Betriebsamkeit des Alltäglichen entziehe, wird gewahr, was geworden ist (das Beet). Die eine Hälfte des Beetes ist mit “mutelle” bezeichnet; da es sich um die linke, die sozusagen weibliche handelt, lassen mich die beiden Silben an Mutter und “elle” (französich sie) denken. Die Anteile von Mutter und Frau sind vereint und “gedeihen”, werden gelebt. Die rechte männliche Seite weist “nur” die Zahl 18 auf, sie ist noch unbenannt; es fehlt ihr noch die Gestalt. Wie lebe ich mein männliches Potential aus, Tatkraft, Iniative, das Angehen von Projekten? Die Zahl 18 läßt auf Volljährigkeit schließen, die Zeit ist also reif, etwas in eigener Verantwortung zu beginnen. Der Schwerpunkt liegt also nunmehr im Kultivieren männlicher Tugenden, nur braucht “das Kind noch einen Namen” – ergo, was konkret in Angriff zu nehmen ist.

    Traumzeit (Marianne) – 2006/05/16 11:24
    Anregende Gedanken
    Besonders angesprochen hat mich das “Kultivieren männlicher Tugenden”. Der Begriff Kultivieren passt eben auch so gut zur Gartenarbeit, dass diese Sichtweise nahe liegend ist und stimmig scheint. Nur was sind männliche T u g e n d e n – das muss ich für mich noch definieren.
    Aufgefallen ist mir diese Tage auch wie nahe das Gebet und das Beet zusammenliegen – rein akustisch belauscht. Aber auch so: Beten und Beeten (Gebet) – Himmel und Erde vereint. Und eben dieses findet sich auch an diesem Beet wieder: Der Blick zum Himmel – La Loona – und zur Erde – Mutelle.
    Möglich auch, dass diese männlichen Anteile, die mit der 18 angesprochen werden, noch nicht so weit gediehen sind, noch nicht ins Licht der Welt wachsen konnten. Oder so wie ein darauffolgender Traum Erdloch und Quellwasser zeigt, dass diese männlichen Anteile geschwächt/behindert sind. Vielleicht aber auch, dass diese mich auf meinem Weg behindern? So ganz klar ist mir das zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auf jeden Fall könnte da ein Zusammenhang sein. Vielen Dank, dass Du mich darauf gebracht hast! Mir allein wäre dies entgangen!
    Diese Nacht machte ich mich ins Erdreich auf. So betrachtet wäre dieser letztgenannte Traum eine Makro-Perspektive auf die 18 aus Mutelle. Oje, jetzt verwirre ich mich. Danke nochmal!