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Der Käpt’n zu Besuch

Traum:
In einem ziemlich dunklen Saal findet eine Ausstellung statt. Mehrere Projekte präsentieren sich. Mobile Stellwände sorgen für abgetrennte Bereiche und dienen gleichzeitig der Präsentation. Eine Stimme außerhalb meines Blickwinkels wird laut und sagt, in meine Richtung weisend: „Sie hat sooo viele Männer gehabt…“ Na, was für eine schmeichelhafte Einschätzung, so mein erster Gedanke. Im nächsten Moment ist der Käpt’n an meiner Seite und sagt nüchtern und gelangweilt: „Das stimmt nicht.“ Seine knappen Worte versetzen mir einen Stich, als fühlte ich mich von ihm persönlich abgelehnt. Inzwischen stehen wir vor einer Reihe von Stellwänden mit unterschiedlichen Plakaten, die alten Filmplakaten nachempfunden sind. Diese sind mir zugedacht – ich habe die Wahl. Jedoch weiß der Käpt’n davon nichts und wählt eines für sich aus. Oh, ausgerechnet das Plakat, das mir am besten gefällt! Eine kleine Bewegung verrät, dass ich einen Impuls unterdrücke; nämlich auf mein Vorrecht aufmerksam zu machen. Der Käpt’n registriert meine leises „Zucken“ trotzdem, überlässt mir wortlos das Plakat und geht, ohne seine Aufmerksamkeit auf mich zu richten. Ein Gefühl der Enttäuschung, ja fast schon leiser Beklemmung macht sich in mir breit. Es ist, als laufe es hier nicht so rund.

Szenenwechsel. Einige Zeit später in Mikes und meiner Wohnung. Der Käpt’n ist zu Besuch. Das wird nun häufiger vorkommen. Er und Mike haben nämlich abgemacht, die nächste gemeinsam ihre Morgentoilette zu machen… Hm… seine allmorgendliche Nähe könnte angenehm sein. Allerdings muss ich dann auch immer Ordnung im Bad halten. [...]

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