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Rave im Keller

Traum vom 3. Mai 2006

Nächtlicher Morgen. Zielstrebig betrete ich das Rollband, das ins Untergeschoß führt. Rhythmisches Trance-Wummern schallt deutlich hörbar bis hier oben. Bereits während ich hinabfahre, spüre ich die vollen dunklen Rhythmen in mir schwingen. Unten angekommen sehe ich, dass die Veranstaltung zu Ende ist. Die Besucher sind gegangen; nur die Mitglieder zweier Bands und deren Freunde sind noch da. Es ist kurz vor der Endabstimmung.

Etwas weiter, mehr im Schatten liegend, befinden sich Musiker auf einer kleinen Bühne. Clarissa, die mit ihnen befreundet ist, steht unten vor dem Podium. Die Musik die hier gespielt wird, fühlt sich an, wie mit Wassertröpfchen durchsetzt. Die Rhythmen klingen weniger lange nach, werden schnell von der Feuchtigkeit geschluckt und versickern schwer im Nichts. Es fühlt sich leicht unangenehm, so als würde ich auf unangenehme Weise innerlich ausgebremst werden.

Terracotta GesichtsmalereiMitten auf dem Dancefloor stehen die Mitglieder der anderen Band zusammen. Ihre Musik ist wie Kreide – leicht und trocken. Die Bässe durchdringen mich bis in jede Faser, schwingen satt und voll in mir nach. Diese Klänge fühlen sich etwas angenehmer an als die feuchte Musik. Deutlich sehe ich einen der Musiker im Profil. Sein Gesicht ist mit Ornamenten bemalt: puderig, wie mit terracottaroter Kreide gemalt. Auch die anderen tragen eine Gesichtsbemalung im Ethnomuster. Hier fühle ich mich erlöst und frei.

Assoziationen:
Love-Parade – Berlin
Benannte beim Aufwachen den Rave irrtümlich als Rap, was an den Raptor-Traum von gestern erinnert. Zudem hatte mich gestern ein Traum beschäftigt, in dem ebenfalls eine Treppe in die Tiefe führte.

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