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Schutzbrille mit Pappaugen

Traum:

Brillenschlange


In der unbekannten Küche eine Arbeitsfläche vor einer Reihe von Fenstern. Dort entdecke ich etwas, greife es zum Betrachten. Aha, das ist eine Schutzbrille, die beim Zünden von Feuerwerkskörpern aufgesetzt werden soll: ein schwarzes Plastikgestell, groß und albern wie zur Faschingsmaskerade. Der Brillenbügel ist zur Befestigung auf dem Kopf gedacht – eine Halterung ähnlich einem Haarreif. Beim Versuch des Aufsetzens wird schnell klar, dass man sich den Haltebügel über die Stirn schiebt. Ich sehe mich, ohne dass ein Spiegel vorhanden wäre. Zwei runde Kärtchen mit aufgedruckten grünen Comic-Augen hängen je zur Hälfte im Brillengestell. So kann ich mittig an den Pappkärtchen vorbeisehen. Na sowas… denke ich kopfschüttelnd und richte die Brille, indem ich beide Augenkärtchen vollständig ins Gestell einbringe. So, fertig… eigentlich hab ich so gar keinen Durchblick mehr… Auf einer unterschwelligen Ebene nehme ich wahr, wie unpraktisch und hinderlich dieser Zustand ist, auf einer bewussteren Ebene rede ich mir aber ein, dass ich oft genug Feuerwerke gezündet habe, so dass ein Zusehen nicht unbedingt notwendig ist. Sicherlich sind diese Pappkärtchen als Schutz vor fliegenden Funken gedacht, um das Augenlicht nicht zu gefährden. Trotzdem… es ist eine ziemlich sonderbare Schutzfunktion.

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2 Antworten zu Schutzbrille mit Pappaugen

  1. Liebe Frau Traumzeit, Sie können mir nichts vor machen – das ist doch eine X-Ray-Brille, mit der man heimlich sehen kann, wer einen anklickt….

  2. REPLY:
    Lieber Herr Doktor Schein! Mir hatte es die Sprache verschlagen, wie schnell Sie mich durchschaut haben! Oder hat mein Strahlen mich verraten??
    Und… was meinen Sie, die Brille steht mir doch ganz gut, gell! 8-)