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Butler in den Gassen und das große Aha

Traum:
Weitreichende Renovierungsmaßnahmen in unserer Wohnung. Der Blick in den Flur lässt mich aufmerken. Das Geländer zum Treppenhaus fehlt. Mike werkelt hinter meinem Rücken herum und ich frage ihn: „Warum ist der Treppenschacht nicht gesichert?“ Die Handwerker sind zum Arbeiten in die umliegenden Räume weitergezogen. Es macht nicht den Anschein, als ginge es hier bald weiter.

Mike erklärt: „Ja, das Geländer muss vor dem Einbau noch bearbeitet werden, deshalb fehlt es.“

Das regt mich auf! Schließlich haben wir ein kleines Kind, das dort beim Toben herabstürzen könnte. „Die Stelle muss doch wenigstens mit einem Band abgesichert werden!“

Mike nimmt das alte Geländer. Er will die Arbeit verrichten, damit das Geländer bald wieder angebracht werden kann. Mit einem Spachtel schabt er die Reste mehrerer alter Farbschichten vom Holz. Es sind nur kleine Stellen, aber diese erweisen sich als sehr hartnäckig.

Verärgert sage ich: „Nein, das machst Du nicht!“ Das sollen die Handwerker machen, schließlich haben wir extra diese Firma beauftragt und wir zahlen großzügig.

Mike sieht ein, dass die Handwerker für diese Arbeit verantwortlich sind, schnappt sich das Geländerbrett, klemmt es unter den Arm und läuft los. Hinaus, um es zum Handwerker zu bringen.

Ich laufe Mike hinterher – um zu schauen, wie die Sache ausgeht – laufe aus dem Haus, einen langen gewundenen Weg weit ins freie Land, über Wiesen und Felder, bis wir die Stadt erreichen. City. Im Gewirr der Straßen habe ich Mike etwas aus den Augen verloren. Ich schaue in jede Gasse, blicke mich um… Hey, da sehe ich einen Butler mit weißen Handschuhen – der trägt jetzt das Geländerbrett. Mike, der von diesem Butler nichts ahnt, sucht weiter nach dem Handwerker mit dem Geländer. Immer wenn ich mich umschaue, schaut gerade der Butler verstohlen und suchend zugleich aus einer Gasse hinter mir und verschwindet – nachdem er sich vergewissert hat, das an dem Punkt nicht der Gesuchte ist – wieder in den Straßenschluchten.

Nun laufe ich dem Butler nach, doch auch seine Spur ist nicht leicht zu verfolgen. Ich verliere ihn… Die Suche führt mich schließlich an ein öffentliches Toilettenhäuschen. Es ist vom dunklen Grün vieler alter Bäume umgeben. Die Eingangstür zur Herrentoilette steht offen… Ob der Butler dort drinnen ist? Ich trete auf die Schwelle, um einen Blick hineinzuwerfen. Da sehe ich Mike in dem kleinen Vorraum stehen, der direkt in der offenen Tür zu einer Toilettenkabine steht. Der Gesuchte – wer auch immer das sein mag – sitzt dort und hat gerade ein Geschäft verrichtet. Mike streift mit dem Zeigefinger an dessen Kimme entlang, hebt den Finger kurz schnuppernd an die Nase, hält ihn in die Höhe, damit es alle sehen, und sagt mit wissendem Grinsen: „Ahaaaaaa!“

Die Szene changiert… Ein junger Mann hast sich zu Mike gesellt. Er trägt eine Glencheck-Hose mit einem kurzen Jäckchen aus gleichem Stoff. Besonders fällt der stark ausgeprägte runde Knackarsch auf, der sich sehr keck nach hinten rausstreckt – womöglich noch durch ein Hohlkreuz begünstigt. Auch ihm fährt Mike mit dem Zeigefinger die Hosennaht am Hinterteil entlang, schnuppert kurz und hält erneut den Finger hoch… „Ahaaaaaa!“

Es ist eindeutig zu erkennen, dass Mike hier wohl den richtigen Riecher hatte… – alle ertappt!

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