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Gewitterfontänen | Wannenwogen | Mangold

Traum:
Mitten in der Nacht. Den Garten hinter dem Haus der Älteren überquerend, nähern wir uns der Haustür. Das Dunkel wird von Blitzen eines nahenden Gewitter erhellt. Die Blitze sehen aus wie goldene Feuerwerksfontänen. Es kracht immer wieder. Schnell ins Haus! Mehrmals schaue ich mich um, sehe immer wieder diese Fontänen am Himmel… Angst? Es ist so schön, aber ja, die Angst rührt vom Gewitter. Etwas ungeschickt öffnen wir die Tür und gelangen hinein.

Mike und ich sitzen in Badewannen, die über Eck im Wohnzimmer der Älteren installiert sind. Das drohende Gewitter blitzt durch das Dachfenster. Meine Badewanne ist mehr als randvoll mit Wasser gefüllt. Mike könnte ärgerlich werden, wenn er sieht, dass das Wasser auf den Fußboden schwappt. Allein die Überlegung, mir einen Eimer zu greifen, um Wasser abzuschöpfen und in Mikes Wanne zu schütten, bugsiert erneut einen großen Schwall Wasser über den Wannenrand. Als ich Moina bitte, mir einen Eimer zu holen, geschieht es nochmals. Mike sieht aus, als schnappe er aufgebracht nach Luft, als er die Überflutung bemerkt, was dahin führt, dass erneut reichlich Wasser aus der Wanne läuft. Ich versuche, mich nicht groß zu bewegen, aber allein meine innere Aufregung bringt das Wasser in Wallung. Und weniger wird es auch nicht, obwohl immer mehr über den Wannenrand schwappt.

Erfreulich, dass U.W. zu Besuch war – im Haus der Älteren. Ich habe ihn mit viel Aufmerksamkeit verwöhnt, was mir ein Genuss war. Vor wenigen Minuten ist er zum Nachbarn rüber, ohne dass er sich verabschiedet hätte. Wie bedauerlich!

Ganz schnell ernte ich ein Bündel Mangold im Garten und laufe zum Nachbarn, um dort erneut mit U.W. zusammenzufinden. Klingeln an der Eingangstür. U.W. öffnet und tritt heraus. Voll aufgeregter Freude über seine Nähe hake ich mich bei ihm ein und lenke seine Aufmerksamkeit zum Mangold. Er reagiert darauf ziemlich mürrisch, was total unerwartet für mich kommt. „Es ist ja wohl klar, dass ich den nicht mag“ sagt er grummelnd.

Oh?!

Okay, zugegeben, der Mangold ist auch etwas ungewöhnlich: ganz flache, fast wie gepresst wirkende Blätter ohne Blattrippen, die ganz glatt aufeinander liegen. Mit einem Fleischmesser schneide ich das vordere Drittel des Blattstapels ab. Ach, wie schade, ich hätte ihn so gerne für mich gewonnen…

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