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Implantierte Links und extrem bissige Wolfshunde

Traum:
Auf einem flachen Grashügel, der von der Form her an eine Müllkippe erinnert – wobei mir aufgrund meines betroffenen Blickwinkels die Distanz fehlt, um dies mit Sicherheit sagen zu können.

Etwa zwanzig Leute – dazu zähle auch ich – die gemeinsame Sache machen, haben hier oben ein Zeltlager errichtet. Uns allen wurde je ein Link implantiert – die Wurzel ist bei allen gleich, nur die Endung ist individuell gehalten.

Zwischen den Zelten laufen eine Reihe Constructers herum, die je einen Wolfshund an der Leine führen. Diese Wolfshunde sind von gedrungener Statur, ihre Körper wirken muskulös, ihr Fell glänzt schwarz. Sie sind so abgerichtet, dass sie die Leute vom Zeltlager nicht beißen – denn sie wittern die implantierten Links und wissen dann, dass sie die betreffenden Menschen hier dulden dürfen. Ansonsten sind diese Hunde sogar extrem bissig. So robben sie schnüffelnd über den Platz; den kampfhundähnlichen Bauch stets über den Boden schiebend. Immer, wenn einer dieser Hunde in meine Nähe kommt, beginnt er die Zähne zu fletschen, zu knurren und schnappende Bewegungen zu machen. Die Hunde reagieren nämlich erst dann auf die Witterung der Links, wenn ihre Schnauze bereits direkten Kontakt mit dem Menschen hat. So wirkt es, als wolle der Hund tatsächlich zubeißen und man weiß bis zum allerletzten Augenblick nicht, ob er den implantierten Link auch wirklich wittert und man unverletzt aus dieser Situation herausgeht.

Immer wieder kommen mir Constructors mit einem solchen Hund entgegen. Immer wieder das Gefühl der Bedrohung. Da beginne ich mit einem Male zu weinen. So verzweifelt fühle ich mich langsam… – ich werde in der Nacht gar nicht das Zelt verlassen können, um die Toilette aufzusuchen. Ich liefe ja ständig Gefahr, einem dieser aufdringlichen Hunde zu begegnen. Woher will ich wissen, dass mich im Dunkel nicht doch einer beißt? Die Tränen rinnen, mein Gesicht fühlt sich heiß und verquollen an – ich glaube, ich bekomme eine Kopfgrippe.

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