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Entwertung der Nationalsymbole

Traum:
Der zu überquerende Kanal ist erreicht. An der gegenüberliegenden Seite ankert ein Passagierschiff… es ist wohl ein Raddampfer. Mit diesem werden wir unsere Reise fortsetzen. Ganz spontan bin ich versucht, in den Kanal zu springen alter Schaffner - museumsreifund dann hinüber zu schwimmen, um dort an Deck zu gehen. Die Überlegung, wie ich Moina hinüberbringen soll, lässt mich zögern. Augenblick des Innehaltens…. rechts von mir der Bahnsteig, Endstation, der letzten Anhänger einer Bergbahn. Die Tür steht offen. Ja, nun erinnere ich mich, diese Bahn bereits in der Vergangenheit genutzt zu haben, um diesen Kanal zu überqueren. Super, es sieht so aus, als warte die Bahn direkt darauf, dass wir einsteigen. Toller Sonderservice, den die Raddampfergesellschaft zur Verfügung stellt.

Nehmen wir das Angebot doch an! Ich hebe den Fuß und will ihn gerade in die Kabine setzen, als von der linken Seite ein Schaffner ins Bild kommt – wie einer Vergangenheit entsprungen… – und uns auffordert: „Bitte entwerten Sie ihre Fahrkarten vor dem Einstieg!“ „Ah ja… okay!“

In meiner linken Hand ein offenes Schächtelchen, so groß wie eine halbe Zündholzsschachtel. Darin liegen zwei winzige Fahrscheine. Am Bahnsteig hängt ein Metallkästchen an einem Pfahl. Darin der kleine Stanzstempel zum Entwerten. Ja, na klar, das alles erinnert mich daran, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, rechtzeitig die Fahrkarte zu entwerten. Ich drücke den Stempel in das Schächtelchen mit den Fahrkarten und stanze einen Teil heraus – fertig.

Doch erneut kommt der Schaffner und erinnert uns: „Bitte entwerten Sie auch die Fahrkarten am Heck Ihres Fahrzeugs!“

Oh ja, daran hätte ich wirklich nicht gedacht! Stimmt ja, da sind fünf Aufkleber an unserem Auto, die alle auf unsere deutsche Nationalität hinweisen: ein ovaler D-Aufkleber und noch vier andere Aufkleber, die durch das deutsche Schwarz-Rot-Gold ins Auge fallen. Okay, nur ist das nicht so einfach zu bewerkstelligen, da diese Identitätszeichen ja fest mit dem Vehikel verhaftet sind. Da besteht die Gefahr, den Lack oder die Konstruktion zu beschädigen. Hmm… naja, gut, gemeinsam mit Mike kriege ich das schon hin.

Vergangenheit:
Busfahrt durch die Kanalisation

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