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Bernd schon wieder

Traum:
Veranstaltung in einem Privathaus. Um die zwanzig Leute. Nach einiger Zeit – so mittendrin – beschließe ich, mich zu verabschieden. Ich gehe zu der dunkelhaarigen Seminarleiterin, die vage an eine Wahrsagerin erinnert, und bitte um die Abrechnung. Der Betrag von 1,70 Euro war mir von Beginn an bekannt. Mit einem Gefühl der Großzügigkeit gebe ich ihr 2 Euro und sage: „Stimmt so!“ Das ist zwar ungewöhnlich viel Trinkgeld, aber mir hat es ja auch gut gefallen.

Nur wenige Zeit später bin ich völlig allein in diesen Räumen. Es ist Abend. Durch die vielen großen Fenster schaut die Dunkelheit des Abends hinein. Es ist gar nicht zu erkennen, wer von draußen hineinschaut. Besser ist, wenn ich erst einmal alle Lichter lösche, ehe ich mich umkleide. Erscheint es mir doch mit einem Male als bedrohlich, da man nie weiß, welche Reaktionen bei einem Voyeur ausgelöst werden, der im Verborgenen zuschaut…

Lichter aus.

Da klingelt es an der Haustür. Im Schein der Straßenlaternen erkenne ich Bernd. Na hey, der wäre der letzte, mit dem ich gerechnet hätte. Wir haben uns ja seit Jugendtagen nicht mehr gesehen! Ein attraktiver Mann mit gewellten dunkelbraunen Haaren, vielleicht auch braunen Augen, aber das kann ich im Dunkel nicht mit Sicherheit erkennen – sehr sympathisch. Ich lasse ihn eintreten, wodurch es in den Räumen heller wird. Im Innern meiner Wohnung gibt es einen Garten. Da sind Herbstarbeiten angesagt. Ich sammele faserige lange Pflanzenstiele zusammen, will sie zum Kompost tragen. Wo ist bloß der Komposthaufen? Bernd scheint da mehr zu wissen, denn er trägt die Pflanzenteile zielstrebig in eine Richtung. Vielleicht sollte ich ihm folgen?

Amy kommt hinzu, weist auf ein Bündel Dill in einer Vase. Ach herjee, den Dill hatte ich tatsächlich vergessen. Ja, ich werde mich darum kümmern.
[...]

Kürzlich:
Bernd

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