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Code 1952

Traum:
Öffentliche Räume. Herren in dunklen Anzügen – Geschäfts- oder Berufskleidung. Quadratische Tische mit je vier Stühlen. Ich gehe kurz in einen angrenzenden Privat- oder Personalraum. Dort wird gegenwärtig, dass der Code des Raumes noch aus dem Jahre 1952 stammt. Es ist also notwendig, den Code zu aktualisieren – diese Sache hat höchste Priorität!

Gerne würde ich mich mit einem Kollegen an einen der Tische setzen und ein Bier trinken. Biere, Biere, Biere… wollen auch an den Tischen serviert werden, wenngleich die Herren noch geschäftig umher wuseln, so wäre dies dennoch vorrangig vor allem anderen zu tun.

Ich gehe hinaus. Moina sitzt hinten auf dem Gepäckträger. Ich schiebe das Rad durch unwegsames Gelände. Dunkelheit. Ein Engpass: riesige Baumaschinen, ganz dunkel und stark, parken auf einer riesigen Straßenbaustelle. Es wird zu eng. Umkehr. Erst jetzt erkenne ich, welchen Weg ich gegangen bin! Wahnsinn! Zu unserer rechten Seite türmt sich eine meterhohe Wand aus lose aufgeschütteter Muttererde! Alles so locker und ohne Halt, dass es im nächsten Moment auf uns herabstürzen und uns begraben könnte. Ich spüre den Drang, den Ort eiligst zu verlassen, doch komme ich wegen der Enge nur langsam vorwärts. Schließlich muss ich darauf achten, dass wir uns nicht an den großen Baumaschinen verletzen oder von diesen gequetscht werden. Auf alle Fälle müssen wir uns erst einmal in sicherem Abstand zu dem Wall aus Muttererde begeben. Ich schiebe das Rad zwischen zwei Baufahrzeuge hindurch zur anderen Seite hinüber. Vage ist da die Furcht, eines der Fahrzeuge könnte sich ohne Vorzeichen in Bewegung setzen und uns überrollen. Doch es geschieht nichts.

Noch während wir den Pfad zwischen den Fahrzeugen hinter uns bringen, fällt mein Blick bereits in ein dienstmäßiges Wohnzimmer – die gigantischen Fahrzeuge parken halb in diesem Raum. Auf der Couch sitzt ein Monteur oder Lastenträger in Blaumann. Er bastelt gerade an etwas. Auch ich nehme mir etwas von den vorgestanzten Pappstücken und setze sie zusammen. Als ich daraufhin wieder aufschaue, sehe ich, dass es sich um ein echt riesiges Gesellschaftsspiel für Kinder handelt. Wow, so ein großes Spielbrett sah ich noch nie! Na, Moina wird begeistert sein. Das Spielbrett geht über zwei oder drei Ebenen. Von daher auch die Pappstücke, die wir falzen und in Schlitze feststecken. Möglich, dass es dem Monteur gar nicht passt, dass ich hier mitarbeite. Es kommen auch weitere seiner Kollegen in den Raum. Überwiegend Männer, aber doch zwei oder drei Frauen – alle tragen ölverschmierte Blaumänner.

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