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Pause – Blau machen

Traum:
In einer Schlafkammer. Zwei einfache Holzpritschen zum Schlafen. Ein verstorbener Alt-Schwiegervater tritt in den Raum, geht auf eine der Pritschen zu. Oh ja, er soll sich hinlegen und ausruhen, schlafen. Zuvor will ich ihm aber die Ohrstöpsel in die Ohren geben, damit er dabei Entspannungsmusik hören kann. Ich will ihm den Strohhut abnehmen, den er trägt, damit ich besser an seine Ohren komme. Doch dabei fällt ein Halbreif ab, der wie ein halbes Hutband wirkt. Oje, etwas ungeschickt stupse ich den Hut zurück auf den Kopf und klemme diesen halben Hutreifen wieder dran, schiebe ihn zum Bett, damit er weiß, wo es langgeht.

Eine Frau kommt hinzu. Auch sie bereite ich mit Ohrhörern auf entspanntes Liegen und Schlafen vor. Wenigstens trägt sie keinen Hut, das macht die Sache unkomplizierter.

Daraufhin sehne auch ich mich nach Erholung und Schlaf. Doch kaum bin ich im Begriff, mich hinzulegen, da erscheint Mike und sagt, ich solle jetzt die Verantwortung für den weiteren Ablauf übernehmen, denn er wolle sich jetzt mal ausruhen. Ich fühle mich vor Müdigkeit schon ganz geschwächt, muss aber zugeben, dass auch Mike sich mal ausruhen muss.

So trete ich an den kleinen Tresen, der die Verlängerung eines kleinen Ausschanks bildet. Es ist wohl so eine Art Rezeption in einer kleinen Pension. Auf dem Tresen liegt ein altes Kassenbuch, in dem die Beträge für Kost und Logis eingetragen werden. Da Vinci, der Geschäftsführer, eilt an diesem Morgen ganz geschäftig hin und her. Na, dann werde ich mit der Abrechnung beginnen. Das hat zwei Vorteile: Einerseits kann ich so zeigen, dass ich vom Fach bin, andererseits nehme ich ihm Arbeit ab und beschleunige den ganzen Vorgang.

Doch das Eintragen der Beträge gestaltet sich problematischer, als ich dachte. Das Blaupapier verrutscht immer wieder – zumindest richte ich es mehrmals, ohne wirklich zufrieden zu sein. Dann sind im oberen Formular ganz winzige Aussparungen, in die man die Zahlen direkt auf das Blaupapier schreiben soll. Wenn ich sie auf das Blaupapier schreibe, erscheinen sie vor meinen Augen durchgepaust auf dem unteren Papier, so als sei das Blaupapier gar nicht vorhanden. Das irritiert mich und…

Geweckt…

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