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Löss und Laufband in Verarbeitungsanlage

Traum:
Ausgedehnte Verarbeitungsanlagen, sowohl über- als auch unterirdisch.

Gemeinsam mit einigen anderen Leuten bin ich in den Untergrund gelaufen – hier ist die eigentliche Wirkstätte! Hier unten, an einem der Seitenausgänge, erwartet uns eine Frau, die mit ihren schnurgeraden schwarzen Haaren wie eine moderne Hexe ausschaut. Sie bittet uns hinaus, denn sie habe es endlich. Es… das ist ein Tier oder eine Tierstatue von eher kleiner Gestalt. Ich zögere, die hexenhaarige Frau winkt uns her. Der Erdboden dort ist tief zerklüftet, kaum begehbar. Doch da sie nun auf einen Punkt weist, der hinter einem Erdkamm verborgen liegt, wagen es ein paar der Menschen um mich herum. Ich bin auch neugierig, versuche durch ein Hin- und Herbeugen des Oberkörpers, wodurch ich an dem einst schlammigen, jetzt verhärteten Erdkamm vorbeisehen will, Einblick zu gewinnen. Das gelingt auch; allerdings viel zu kurz, so dass es doch mehr Vorstellung als Erkennen bleibt.

Zurück im unterirdischen Bereich der Verarbeitungsanlage. Der sympathische Chef der Anlage kommt und begrüßt mich freundlich. Er bietet mir eine besondere Mitarbeit an, die im Allgemeinen sehr beliebt ist. Kurz erklärt er mir, worum es geht, da halte ich auch schon den Spaten in der Hand. Vor mir, am Rande einer der Hauptwege, liegt eine Fläche, die voller Sand gehäuft ist. Ein Streifen dieses Sandes ist von feuchter Konsistenz. Ich weiß sofort, dass es sich dabei um wertvollen Löss handelt. Meine Aufgabe ist nun, den Löss mit dem Spaten einige Schritte weiter nach links zu transportieren, um ihn dort einem Tier in eine Rinne zum Füttern zu geben. Dabei ist der Spaten immer nur an seiner Spitze zu füllen, da es sich um kostbares Gut handelt, das sehr sorgsam umgeschaufelt werden soll. Der in Löss umgewandelte Sand entsteht erst nach längerer Kompostierung und ist allein deswegen schon außerordentlich wertvoll!

Es sind ja nur drei oder vier Schritte vom Stammplatz bis zur Futterrinne, dennoch erscheint mir der Abstand fast zu weit, denn ich fürchte immer wieder, doch ein wenig von dem Löss zu verlieren. Kaum habe ich mit der Arbeit begonnen, kommen zwei Männer des Weges, die an diesem Tage nichts zu tun haben. Ein echtes Interesse haben sie nicht, sondern sie wollen nur die Zeit vertrödeln.

Zum Arbeitsvorgang gehört, dass ich diesen Teil der Betriebsanlage am Laufen halte, indem ich auf einem Laufband stehe und dieses mit forschen Schritten antreibe, während ich schaufele. Nun kommen also diese Blödies daher und stellen sich auf das Laufband, oder stoppen es mit einem Fuß. Schließlich ist es ganz witzig, mal so ein Laufband auszuprobieren.

Oh Mann, der ganze Antrieb erlahmt! „Hey, ihr da, geht da sofort runter!!“

Anfangs reagieren sie gar nicht und ich fühle mich zu einer kurzen Erklärung aufgefordert: „Das Gerät wird zum Arbeiten eingesetzt, das ist nicht zum Herumspielen! Ihr blockiert ja alles!“

Widerwilllig und zögernd geben sie das Laufband wieder frei. Zum Glück!

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