Home » Traumtagebuch » Barkeeper bewundert ‘amputierte’ Brust

Barkeeper bewundert ‘amputierte’ Brust

Traum:
In einer Holzhütte – vielleicht eine abseits gelegene Drogerie auf Sylt. Die einfache Tür steht einladend offen, so dass gleichzeitig ein wenig Tageslicht in den Raum fällt. Ich stehe vor einem Tresen nahe der Tür. Auf dem Tresen steht ein Körbchen mit Produktproben. Auf Zehenspitzen stehend, krame ich mit den Fingerspitzen darin herum und entdecke ganz entzückende kleine Teilchen! Zum Beispiel feine Gliederkettchen für das Handgelenk, winzige Figuren aus Seife, Fläschchen mit Duschgel oder Körperlotion. Oh, wie süß das alles ist! Vor allem die rosa Seife in Form einer kindlichen Gestalt spricht mich an. Das wäre eine schöne Überraschung für meine kleine Nichte. Es ist gar nicht so einfach, mich zu entscheiden… so nehme ich fünf Teile aus dem Korb. Neben mir noch andere Frauen, die sich etwas nehmen.

Nur wenig später erlebe ich, wie sich eine Angestellte beim Anblick des fast vollständig geplünderten Körbchens mokiert: „Schau mal, fast alles weg!“ Ein ganz klein wenig fühle ich mich angesprochen… vielleicht hätte ich nur ein Teil nehmen sollen… ich bin da aber nicht sicher.

Ein paar Schritte weiter ins Innere der Hütte hinein steht ein Tresen; wie in einer kleinen Berghütte. Hinter dem Tresen der Barkeeper. Ich möchte meine Getränke bezahlen. Er rechnet und sagt: „Sechs Euro und soundsoviel“ Noch bevor ich reagieren kann, korrigiert er: „Zahlen Sie erst einmal vier Euro!“ Ich verstehe auch warum er das möchte. Er will vermeiden, dass ich ihm einen 5 Euro Schein gebe, denn er braucht unbedingt 2 Euro Münzen. Okay, meinetwegen, machen wir das.

Als er die vier Euro erhalten hat, fordert er einen Restbetrag von weiteren vier Euro wasweißich ein. Moment mal, das ist doch viel zu viel?! Dennoch mag ich mich gegen seine überhöhte Forderung nicht zur Wehr setzen, weil ja die fünf Proben in dem Plastiktütchen, das ich bei mir trage, lasten und mir ein schlechtes Gewissen bereiten. Wäre ich doch bloß nicht so gierig gewesen! Aber wenn ich jetzt die Proben wieder zurücklegen, mache ich ja erst recht auf mich aufmerksam… Jedenfalls bleibt meine Empörung sehr zurückhaltend, während ich ihm alles vorrechne. Der Barkeeper ist ungeduldig, ist auch nicht bestrebt, meiner Rechnung Aufmerksamkeit zu schenken. Um die Sache endlich abzuschließen, gebe ich ihm einen großzügig bemessenen Restbetrag. Damit ist es okay.

Nach kurzer Zeit hat sich die Hütte geleert – ich bin allein. Das tut gut. Nun erkenne ich auch, dass ich schon immer diese Hütte am Meer besessen habe. So manches Wochenende habe ich hier verbracht. Ich gehe nackt hin und her. Einige Schultische stehen hinter dem Tresen herum, teils aneinander geschoben. Der Barkeeper kehrt in Begleitung eines Kumpels zurück und beide stellen sich vor den Tresen und blicken zu mir her. Ob ich mich ankleiden sollte? Ach nein, das ist nicht nötig, das hier ist ja nur eine Hütte. Ich setze mich auf einen der Tische, lehne mich zurück, stütze mich auf dem linken Ellbogen ab und stelle das rechte Bein angewinkelt auf den Tisch. Während dieser Bewegungen höre ich den Barkeeper leise sagen: „Du bist so schön mit Deiner amputierten Brust.“

Ja, ich selbst hatte gerade dort hingespürt und fühlte mich zufrieden damit. Der Schnitt in der Brust führt dazu, dass die linke Brust in dieser Körperhaltung einen kleinen Knick bekommt, in dem die zarte Narbe sogar verschwindet. Diese Brust ist kleiner als die andere – das gefällt mir. Dass der Barkeeper meine zutiefst verletzte Brust so schön findet, das berührt mich, macht mich glücklich und ich fühle eine sehr angenehme Entspannung eintreten.

Tags: