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Seitwärts-Aufstieg zur Feuerschutztür

Traum:
In einem der höchsten Hochhäuser in der Innenstadt. Ein Mann – der Käpt’n und der Geweyhte in einer Person – und ich stehen auf einer Zwischenebene ziemlich weit oben. Ein kleines Fenster gewährt einen kleinen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Ausblick – allerdings schenke ich dem keine Beachtung. Dies ist also der Übergang vom Treppenhaus zu einem Fahrstuhl, der ganz nach oben bringt. Der Fahrstuhl ist die einzige Möglichkeit.

Wir treten in die Kabine, die Türen schließen sich, der Fahrstuhl setzt sich langsam in Bewegung – sehr gemächlich! Bald bemerke ich, dass die Kabine nach links hin offen ist. So kann man die Wand sehen, an welcher der Fahrstuhl uns vorbeiträgt. Er fährt mehr seitlich! So als trüge er uns etwa fünf Stufen seitwärts hoch, setzte seine Fahrt auf diesem Niveau weiter nach rechts fort, nur um dann auf der anderen Seite diese fünf Stufen wieder hinabzufahren. Ich sehe es genau an der Wand. Das ist ja ein Ding! Der Fahrstuhl hält nun direkt vor einer geschlossenen Tür. Dabei handelt es sich um eine Feuerschutztür, die allerdings nur provisorisch in den grob geschaffenen Durchgang gesetzt wurde. Vermutlich stand eine solche Tür zufällig zur Verfügung, ansonsten hätte es jede andere getan. Da hat sich jemand nicht groß Gedanken gemacht, sondern die Materialien genommen, die gerade vorrätig waren, um eine Öffnung zu schließen.

Na toll, denke ich kopfschüttelnd. Nun hat uns der Fahrstuhl gar nicht weiter hinauf gebracht. Und hier hinten ist ja eh die Fahrt zu Ende. Zu drei Seiten die Wand und zur vierten die Feuerschutztür, von der ich mich gar nicht aufgefordert fühle, sie zu öffnen. Ich schaue den geweyhten Käpt’n an, ob er sich darüber auch amüsiert. Aber er wirkt ganz unberührt – entweder hat er das alles gar nicht bemerkt oder es berührt ihn nicht.

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