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Er möchte beachtet werden

Traum:
Ein leergeräumter Raum, etwas abseits und somit relativ ruhig gelegen – nur von einigen öffentlichen Nebenräumen dringt der Trubel der Alltagspflichten unaufdringlich ans Ohr.. Es tut gut, mich davon abgegrenzt hier wiederzufinden. Der Geweyhte und ich sitzen hier – im 90° Winkel – im Schneidersitz auf dem Fußboden. Vor uns haben wir unzählige, von Gläsern abgelöste Etiketten ausgebreitet – kann ebenso sein, dass wir damit beschäftigt sind, die Etiketten von den Gläsern zu lösen.

Ich beuge mich weit vor, um ein bestimmtes Etikett herauszunehmen. Als ich mich dann wieder zurücknehme, lasse ich mich einen Handbreit näher bei dem Geweyhten auf den Boden sinken. Unsere Knie berühren sich. Der dadurch entstehende Energiestrom ist bemerkenswert warm und das Strömen deutlich spürbar. Ich empfinde das als sehr angenehm und spüre, wie sehr er diese Berührung begrüßt. Darauf reagiert er mit einer mürrischen aber doch sachlich-neutralen Feststellung: „Ich möchte mehr beachtet werden.“ Aber ja, sehr gerne! Das ermutigt mich, noch etwas näher an ihn heranzurücken. Ich setze mich ihm gegenüber, umarme ihn. Nochmals formuliert er sein Bedürfnis „Ich möchte mehr beachtet werden“sinkt dann in Rückenlage auf den Boden. Ich lege mich auf ihn und bedecke sein Gesicht mit vielen zärtlichen Küssen. Eine weitere Person scheint in den Raum zu treten und kurz bin ich versucht, mich davon ablenken zu lassen. Wende mich dann aber doch dem Geweyhten zu, der nochmals davon flüstert, wie sehr er das braucht. Ich bemerke, wie müde ich im Gesicht aussehe und sage: „Sorry, ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen.“

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