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Nächtliche Nidda

Traum:
Radweg an der Nidda. Der Ort liegt im Dunkel der Nacht, dennoch wie von einem weichen Spot ausgeleuchtet. Mike, Moina und ich streben heimwärts. Immer wieder kommen mir Erwachsene und Kinder auf Rollern oder Fahrrädern ohne Beleuchtung entgegen. Jedes Mal – ich bemerke sie immer gerade noch rechtzeitig – drehe ich meinen Kopf nach hinten, um meinen Lieben zu sagen, dass sie Acht geben müssen: „Da kommt schon wieder jemand ohne Licht!“
Der Weg gabelt sich, verläuft nun beiderseits der Nidda. Erst jetzt bemerke ich, dass Moina auf der linken Flussseite läuft, Mike und ich aber rechts davon. Sie läuft so unbefangen durch das Dunkel… mit einem Male kommt mir der Gedanke, sie könnte versehentlich in die Nidda laufen. Auf ihrer Seite ist es stockfinster, nur von fern ein Glimmen. Mein Gott, sie könnte ertrinken! Bis wir da wären… wir könnten noch nicht einmal sehen, wo sie untergegangen ist! Wie wollten wir nach ihr tauchen, wenn alles stockdunkel ist? Mike, er muss ganz schnell zu ihr laufen! Ich spüre mit einem Male eine lähmende Schwäche, die mich daran hindert, mich selbst auf den Weg zu machen.

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