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Welt der Symbole

Traum:
Am Morgen. Aufwachen, helles Tageslicht dringt durch die Fenster am Fußende. Gäste sind im Haus. Mir ist bewusst, dass Kornelius nebenan im Wohnflur sitzt. Ich stehe auf und überlege, meinen roten Pyjama anzuziehen. Nehme das dicke Buch „Welt der Symbole“ von einer Ablage, um es im Flur hinzulegen, damit Kornelius sehen kann, womit ich mich derzeit beschäftige.

Vielleicht war es ein leises Geräusch oder eine unscheinbare Bewegung, denn ich beuge mich vor, um durch das Schlüsselloch in das angrenzende kleine Zimmer – Schlafplatz mit Waschgelegenheit – zu schauen. Der kleine Einblick zeigt rote-weiße Boxershorts, bis unter den Po herabgezogen; mein Mann steht vor dem Waschbecken, macht offenbar rhythmische Bewegungen. Dazu ein Murmeln, wie ein Selbstgespräch, bei dem er sich gut zuredet oder zu etwas auffordert. Dieser kleine Einblick lässt so Vermutungen aufkommen… ich will mich aber vergewissern, dass ich damit richtig liege. Und tatsächlich, just in dem Augenblick, da ich die Tür öffne, ergießt er sich ins Waschbecken. Es ist viel und gehaltvoll. Wie schade, das hätten wir auch zu zweit genießen können.

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