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Analduft

Traum:
Ich trage ein sonengelbes Schwarzwalddirndl…
[...]
In einer weitläufigen Wartehalle, sie liegt ziemlich im Dunkeln, treffe ich eine neue Bekannte von mir. Sie ist Ärztin oder Therapeutin. Unsere Begegnung ist freundschaftlich. Während wir zur Rolltreppe eilen, die uns nach unten tragen wird, lädt sie mich zu einer Untersuchung ein, die gleichzeitig eine belehrende Einführung sein soll. Tolles Angebot! Die Gelegenheit mag ich gerne nutzen.

Auf der Rolltreppe. Immer noch Halbdunkel. Einige Stufen weiter unten meine neue Bekannte. Eine Stufe hinter mir eine Frau, die mich schubst. Na hey, was soll das? Überrumpelt schaue ich mich zu ihr um. Rufe dann meiner Bekannten zu, was da gerade Unmögliches geschehen ist. Sie reagiert unerwartet und sagt ernst: „Es ist völlig richtig, dass man Sie schubst.“

Wie? Ich fühle mich ernüchtert und beginne an ihrem Wohlwollen zu zweifeln. Fühle mich nun etwas schuldig, ohne dass mir die Ursache bewusst wäre. Inzwischen unten angekommen. Vor lauter Verwunderung habe ich meine Bekannte aus den Augen verloren. Sie ist wohl voraus geeilt. Nach einem Moment des Innehaltens muss ich mich erst einmal orientieren. Es ist auch hier unten ziemlich dunkel. Nur dort hinten, auf der anderen Seite der Rolltreppen führt ein breiter bogenförmiger Durchgang hinaus auf die weite Dachterrasse des Tituscorso. In die Richtung muss ich. Ein Mann kommt von dort, stürmt direkt auf mich zu, ist im Begriff mich stürmisch in die Arme zu nehmen und an sich zu drücken. Anfangs erkenne ich ihn wegen des Gegenlichts nicht. Aber dann… ich kenne ihn von früher, da wurde er schon einmal übergriffig. Mit einem hellen Lachen entziehe ich mich ihm im letzten Augenblick und gehe weiter. Sehe ihn aus dem Augenwinkel dort stehen. Verblüfft, mit einem Aktenkoffer, in dunkler Geschäftskleidung, schaut er mir grinsend hinterher.

Gleich draußen rechts die Tür, die ins Büro der neuen Bekannten führt. Ich schaue hinein und sehe, dass sie bereits einen Mann zur Behandlung vorgezogen hat, weil ich auf mich warten ließ. So schließe ich die Tür wieder, geräuschlos, trete ins Halbdunkel zurück und warte. Mike kommt hinzu und sagt, wir sollten sofort zu ihr hineingehen und dort warten. So geschieht es, aber ich finde es nicht richtig bei der Untersuchung zu stören. Schließlich würden wir das umgekehrt auch nicht wollen. Mike sieht das anders. Er bleibt, ich gehe wieder hinaus.

Nach einer Wartezeit, in der nichts geschieht, öffne ich erneut die Tür zum Büro. Mike ist echt total dreist! Er hat sich schräg rechts hinter die untersuchende Ärztin gesetzt, und mit auf den Beinen abgestützten Ellbogen und den Kopf in den Händen, schaut er ganz gemütlich und neugierig zu. Der Patient hat sich gerade auf den Untersuchungsstuhl legen müssen, liegt dort mit nacktem Unterkörper, mit abgewinkelten Beinen. Die Ärztin nimmt gerade das medizinische Besteck, um eine Probe aus dem Analbereich zu entnehmen. Der Raum ist bereits jetzt von Analgerüchen geschwängert! Ein intensiver Geruch, wie ihn Körpersaft besonders in warmen Hautfalten entwickelt. Mir bleibt vor Staunen der Mund offen stehen, da Mike völlig ungeniert in einen solch intimen Bereich hineinblickt.

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4 Antworten zu Analduft

  1. zuckerwattewolkenmond

    die offizielle Verleihung des “I love your Blog”-Awards. Herzlichen Glückwunsch!

    http://weltentanz.twoday.net/stories/5208875/

  2. REPLY:
    Ja leck mich am A….
    Und das unter diesem Beitrag! :-))))

  3. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    kann ich ja nichts. *lol*

  4. “von Analgeruechen (also Furzen) — geschwaengert” – empfind ich als sehr interessante Metapher, liebe Marianne! Noch dazu, wo ich unlaengst von Fissuren getraeumt habe — und unblutig und ungeschwaengert aufwachte, obwohl ich den Verdacht hatte, auch auf diesem Weg koennte mir das passieren. Hineinzublicken ist demnach weit weniger gefaehrlich.
    À bientôt! Audrii
    PS: Ihr Bild finde ich uebrigens raetselhaft schoen!