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Termin mit Feinmechanikern

Traum:
In einer abgelegenen Krankenhausabteilung. Weiße Räume, spärlich mit weißen praktischen Schränkchen möbliert. Gemeinsam mit Mike warte ich auf den Chefarzt der Radiologie. Ich hoffe, nach einer kurzen Untersuchung entlassen zu werden. Ja, wenn ich mal meine Krankenhausaufenthalte des vergangenen Dreivierteljahres zusammenrechne, dann war ich etwa vier bis fünf Wochen hier – nicht gerade wenig. Der Chefarzt erscheint und… nach einem kurzen angespannten Augenblick – ist er nur auf dem Durchmarsch oder komme ich jetzt dran? – werde ich untersucht. Still und freundlich ist er; wie immer, verliert er fast kein Wort. Entlassen! Gut!

Ich verlasse das Krankenhausgebäude durch einen Hinterausgang, mache ein paar Schritte und betrete einen fahrbaren Raum (öffentliches Verkehrsmittel). Ehe die Tür sich schließt, steigt noch eine Gruppe hochspezialisierter Feinmechaniker hinzu – überwiegend Männer, ein paar Frauen. Sie tragen Mess- und Untersuchungsgeräte mit sich – und lassen dabei an ein Fernsehteam denken.
Freundlich und neugierig sind ihre Blicke auf mich gerichtet, denn sie sind gekommen, um einen Termin mit mir zu vereinbaren. Wegen der nächsten Untersuchungen. Ah so. Sogleich kommen Terminvorschläge von mehreren Seiten, für das kommende Wochenende. Nein, das geht gar nicht! „Okay, dann Montag um 10:30 Uhr?!“ Oh nee… das ist zu knapp! Dann kehre ich ja erst zurück und schaffe es womöglich nicht. Muss es denn so früh sein? Eine der Frauen greift meinen Gedanken auf und sagt voller Ruhe: „Es ist okay, wir können den Termin noch weiter verlegen.“ Das gibt Erleichterung.

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