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Xingeling (Falsches Erwachen)

Traum:
Ein kleiner uriger Raum, eine Hütte, die irgendwo inmitten grüner Wiesen steht. Zusammen mit einigen Männer trete ich ein, sehe vage einen Holztresen, Tisch und Stühle. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier eintreten dürfen; man muss sich wohl zuvor in irgendeiner Hinsicht bewährt haben.

Einer der beiden Männer, in deren Begleitung ich bin, will sich nun dunklen Machenschaften zuwenden. Damit bin ich nicht einverstanden! Ich werde mich von ihm abwenden müssen. So lege ich also meinen Arm um ihn, sitze eng mit ihm zusammen auf einer Bank – verspielt, flirtend, verliebt…?

Später sehe ich ihn außen vor. Nur wenige Schritte von der Hütte entfernt, hat er sich ein Zeltlager errichtet. Ein Kreis aus Findlingen und beiseite geschobenem Matsch bilden eine Umgrenzung. Innerhalb dieser ebenfalls die Reste eines Lagerfeuers. Der Mann ruht nun in seinem grauen Profi-Zelt. Einige Leute stehen draußen drumherum. [...]

Ich erwache und notiere, noch im Bett liegend, den Traum in meiner Kladde. Währenddessen wird mir auch klar, wofür das Hütteninnere und der Kreis mit dem Zelt stehen. Es ist ganz logisch!
Hütte/innen = Xing
Kreis mit Zelt = OpenBC
Hm, ich bin allerdings nicht sicher, ob ich das so öffentlich aussprechen sollte, weil meine Annahme nicht ganz korrekt sein könnte. Nur komme ich nicht drauf, woher dieses etwas unangenehme Gefühl rührt.

Noch schnell die beiden anderen Träume notiert und dann schnell aufstehen. Eilig taste ich nach der Kappe des Filzschreibers, finde sie am hinteren Ende des Stifts und stecke sie auf. Huch, da sind ja noch Schreiber und Kappen im Bett neben dem Kopfkissen?! Ach du liebe Zeit! Erst jetzt sehe ich, was geschehen ist: das Bettlaken ist ist vor dem Kopfkissen voller schwarzer Filzstiftstriche, die die umherrollenden Filzschreiber machten. Es sind nämlich Stifte, die an beiden Enden einen Filzschreiber haben. Statt, wie ich annahm, die Kappe vom geschlossenen Ende zu nehmen, hatte ich sie dort abgezogen und den Stift freigelegt. Das ist ja ärgerlich, denn das Bettlaken ist noch neu.

Erst nach einer Weile wache ich wirklich auf, erinnere nur noch Bruchteile des ersten Traumes, die beiden anderen Träume haben sich ganz verflüchtigt.

Notiz:
Seit langer Zeit mache ich meine Traumnotizen in erster Linie mit schwarzen Finelinern, nicht mit schwarzen Filzschreibern. Allerdings hat sich kürzlich ein CD-Mark ans Bett verirrt…

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