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Falls mal die Luft ausgeht…

Traum:
Zusammen mit einigen anderen sitze ich in dem kleinen Privatflieger von Da Vinci, der ihn auch gleich fliegen wird. Kurz vor dem Start werden die Sauerstoffmasken gecheckt. Jeder ist aufgefordert, sie probehalber aufzusetzen. Ich greife nach oben und ziehe ein doppelwandiges Schälchen aus der Deckenverkleidung. Der Becher mit einer Oberfläche aus Edelstahl fühlt sich kühl und schwer an. Der Zwischenraum ist mit einem gasförmigen Spezialgemisch gefüllt, das für Kühlung sorgt. Ich stülpe mir das Schälchen vor Mund und Nase… Oje!! Da ist ja noch nicht einmal ein Atemzug Luft drin! Meine Sorge ist groß! Was wird werden, falls wir in Not geraten?

Zeit, um die Sachen zu packen. Mir fällt ins Auge, dass ich heute eine schwarze Strumpfhose unter der leuchtend gelben – oder ist es eine rote? – Shorts trage. Ich finde, das sieht gar nicht so schlecht aus. Es fühlt sich ganz sonderbar an, dass ich mich damit wohlfühle – so ungewohnt. Die Hälfte der Sachen ist gepackt, als ich innehalte… Hm, was soll mit auf die Reise?

Eine Stimme erinnert mich daran, dass wir auf dieser Reise nur wenig Gepäck mitnehmen dürfen. Der Flieger ist ja nur klein. Ah, da habe ich eine belebende Idee: ich nehme keinen Koffer, sondern nur einen Rucksack! Ebenso für Moina werde ich einen Rucksack packen. Die Stimme sagt, dass sich es sich sowieso anböte, da wir nach der Landung noch einen längeren Fußmarsch – wie durch eine Wüste – vor uns haben, ehe wir das Quartier erreichen. Ja, vielleicht sollte ich mich tatsächlich nur auf das Handgepäck beschränken? Das ist leicht und kommt nicht so leicht abhanden. Überhaupt gefällt mir der Gedanke des Reisens mit leichtem Gepäck; mit einem Rucksack blieben sogar beide Hände frei.

Ein gutes Gefühl, es läuft rund… und inzwischen wird klar, dass sich der Becher inzwischen mehr und mehr mit Atemluft gefüllt hat – einfach nur durch meinen aktiven Umgang mit den aktuellen Fragen.

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