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Weg am Kiosk

Nur noch bruchstückhafte Traumerinnerungen:

Die Überlegungen drehen sich darum, wie man seinen Namen in der Öffentlichkeit bekannter machen kann. Dazu gibt es unterschiedliche Ideen. Jedoch keine davon wäre wirklich begeisternd. In diesem Zusammenhang geht es um Gepäckanhänger verschiedenster Art, die jeweils aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind. Vor allem die Gepäckanhänger aus Polystyrol sind für vorgenannten Zweck völlig unbrauchbar, da die Wasserfarben darauf nicht haften bleiben. Ich probiere es und finde das Ergebnis total frustrierend.

Gerade erfahre ich, bei einem Gewinnspiel gewonnen zu haben. Auf dem Weg zum Kiosk – dort will ich meinen Gewinn abholen – gesellt sich Wilma an meine Seite und beansprucht den Gewinn für sich! Denn sie sagt, das Los sei schließlich auf ihren Namen ausgestellt gewesen. Na, das mag ja sein, aber es war mein Einsatz! Ich habe nämlich die drei oder vier Euro Einsatz gezahlt! Hätte ich den Einsatz nicht gewagt, wäre dieser Gewinn gar nicht möglich gewesen. Ich finde, nun steht auch der Gewinn mir zu! Doch Wilma bleibt anderer Meinung…

Der Kiosk steht am Ende eines Weges und ich erreiche ihn nicht ganz, sondern kehre kurz vorher um. Nach wenigen Metern steige ich auf ein rechteckiges Holzdeck, das – ähnlich einem Boot am Anleger – in der Erde schwimmt. Gemeinsam mit einer Frau – sie trägt kurze weißblonde Haare – verschieben wir einen Holztisch, dessen Tischplatte mit Schlitzen versehen ist, ein wenig um den Mittelpunkt des Untergrundes herum. Wir wollen für einen freien Weg sorgen. Jedoch ist die Tischfläche relativ groß und das Deck bietet nicht viel Raum. So haben wir zwar eine Veränderung herbeigeführt, ohne jedoch mehr Freiheit auf dem Weg gewonnen zu haben.

Wir verlassen diesen Untergrund, begeben uns plaudernd auf eine Grünfläche. Die blonde Frau erzählt, sie habe aufgrund ihres Alters Unterstützung erhalten. Anfangs denke ich, man habe sie für jünger, und somit für unerfahrener gehalten, weshalb ihr Hilfe angeboten wurde. Doch dann erzählt sie, man habe ihr Unterstützung angeboten, weil sie bereits fünfzig Jahre alt ist! Na also…! Das ist doch kaum zu glauben?! Seit wann helfen Männer Frauen, die bereits fünfzig Jahre oder älter sind? Doch sie wirkt ganz glaubwürdig. Ich fühle mich in meiner Sichtweise ein wenig verunsichert.

Notiz:
Hier geht es zum Traumkiosk!

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2 Antworten zu Weg am Kiosk

  1. Und was ist jetzt mit Ihrem Gewinn, Frau Traumzeit ;)

  2. REPLY:
    Oh oh… wenn ich mir einen Traum der letzten Nacht anschaue, dann scheint es so, als weiche ich noch aus.

    Äh, wie lange habe ich denn noch Anspruch auf den Gewinn?