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Käpt’n Ernst

Traum:
Worpswede. Als Mitfahrer in einem Auto unterwegs. Erst jetzt – mir wird nämlich total übel – bemerke ich, dass ich entgegen der Fahrtrichtung sitze… – und setze mich endlich um. Das ist schon besser. Und das Auto ist ja ein richtig schicker Schlitten: ähnlich einer Bentley State Limousine. Der schwarze Lack glänzt – sehr gepflegte Kiste. Der Fahrer wirkt arrogant, wirft mir abweisende Blicke zu. Um Orientierung bemüht, schaue ich mich um. Aaaah! Bald steige ich aus.

Ich steige aus dem Bus. Die Brombeeren – aus dem Traum zuvor – will ich aber noch nicht mitnehmen, weshalb ich sie in die Ablage neben dem Busfahrer lege. Inzwischen sind zwei Männer zugestiegen. Einer von ihnen sitzt direkt vor der Ablage und ich befürchte, er könnte die Früchte versehentlich zerdrücken. Oder sie könnten ihn stören. Deshalb rücke ich nochmals alles zurecht und teile mit: „Ich hole es in der nächsten Runde raus.“ Solange sollte ich es an diesem Ort verwahren können.

Dann treffe ich den Käpt’n.
Es war vermutlich ein inniges Miteinander, denn meine Stimmung ist gelöst und ich spüre meine geröteten Wangen… Mike geht neben mir her, schaut mir prüfend und nachdenklich ins Gesicht… Er fragt mich nicht, da er die Antwort lieber nicht hören will. Mich bewahrt er vor der unangenehmen Situation, ihm eine unangenehme Wahrheit mitteilen zu müssen.

Im Hinterzimmer eine Frau/eine Projektleiterin, die hier und heute mit dem Käpt’n verabredet ist. Sie erzählt, dass der Käpt’n sich verändert habe und sie ihn aufgrunddessen nur noch mit seinem zweiten Namen anspreche: Ernst. Aha…? Ob sie wirklich von dem Käpt’n spricht?

Wenige Augenblicke später betritt er den Raum und ich sehe meine Zweifel bestätigt. Es ist der andere Käpt’n, den ich noch nicht kannte. Dieser hier sieht auch anders aus: nüchtern, sachlich, ohne nennenswertes Charisma. Ich hebe die Hand zum Gruß, doch dieser Ernst schaut eh an mir vorbei. So gehe ich, ohne diesen Mann zu begrüßen, da er mich nicht kennt.

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