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Kleiner Blechschaden verursacht Schuldgefühle

Traum:
Mit dem Auto in Bremen-Hemelingen unterwegs; Nähe Autobahnzubringer. Kurz vor der Fahrt unter die Hochstraßen hindurch, schert ein blauer Kleinlaster ein und nimmt mir die Vorfahrt. Ich bremse, warte auf Blickkontakt, warte überhaupt ab. Der Kleinlaster kommt fast zum Stehen, so dass ich wieder beschleunige. Im gleichen Moment fährt auch der Kleinlaster wieder an – RUMMS! Arrhh, so ein Ärger! Ein bemerkenswerter Schaden dürfte nicht entstanden sein, und normalerweise würde ich lässig darüber hinwegsehen und meine Fahrt fortsetzen, doch da ich mit einem Leihwagen unterwegs bin, muss ich mich darum kümmern.

Besprechung in einer amtlichen Stube. Der junge Fahrer des Kleinlasters fuchtelt aufgebracht mit den Armen und sagt: „Ich will trotzdem die Polizei haben!“ SIE hat ja Gas gegeben!“

Aha, okay… stimmt gewisserweise. Doch gab ich erst Gas, als ich ihn stoppen sah. Vorfahrt hatte ich auch. Will er das jetzt zu seinen Gunsten hindrehen? Ein unangenehmes Gefühl beschleicht mich langsam, aber eindringlich: nagende Schuldgefühle. An meiner linken Seite steht eine Rechtsberaterin. Sie sagt gelassen: „Okay, Du sagst der Polizei gleich wie lange Du schon Deinen Führerschein hast.“
Ihrer Aussage entnehme ich, dass mich die Tatsache, seit vielen Jahren in Führerscheinbesitz zu sein, von der Schuld locker freisprechen dürfte. Vielleicht wegen der unfallfreien Fahrt all die Zeit. Hm, seit wann habe ich denn einen Führerschein? Unsicherheit… – 1985… Stimmt das? Auf ein Jahr wird es wohl nicht ankommen. Eigentlich könnte ich dem Eintreffen der Polizei gelassen entgegen blicken.

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