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Weißer Leih-Lkw – ferngelenkt zum Ziel

Traum:
Die halbe Nacht ist Mike bereits unterwegs, um einen weißen Leih-Lkw von A nach B zu bringen. Es ist eine lose Angelegenheit, mit der ich nicht ganz einverstanden bin, da sie Sorge mit sich bringt.

Mike im Führerhaus, im Schneidersitz auf dem Boden. In den Händen hält er eine kleine Fernbedienung – wie für eine Kamera – und lenkt damit den Lkw. Natürlich hat er das Fahrzeug mit diesem kleinen Dings nicht so unter Kontrolle, als säße er selbst am Steuer, mit direkter Sicht auf die Straße und mit Füßen auf den Pedalen, die sich feinfühlig der Situation anpassten. Die Fernsteuerung ist eine total indirekte Sache und ich befürchte einen großen Knall mit Sach- und Personenschaden. Am liebsten würde ich es ihm verbieten, aber das steht mir ja nicht zu.

Am frühen Morgen – aus der Perspektive körperloser Wahrnehmung (Einauge) – blicke ich auf die Straße der Kindheit; Höhe Uhrmacher, Blick heimwärts. Mike setzt gerade zur letzten Etappe an. Wieder fährt der Lkw ruckelnd und mit hoppelnden Reifen an, als er die Fernbedienung betätigt. Obwohl, ich finde, inzwischen hat er es schon ganz gut raus, die Geschwindigkeit zu dosieren. Gerade das Anfahren ist nicht so einfach. Das Hoppeln kommt daher, dass der Lkw keine Ladung mit sich führt und ganz leicht ist. Zwei Kurven noch, dann hat Mike den Lkw endlich bis zum Ziel gefahren. Erste Erleichterung stellt sich in mir ein… – das letzte Stück wird es jetzt auch noch gutgehen.

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On the Road
Trabantgrauer Volkswagen

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