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Blaue Stoffe und Wissen um Männlichkeit

Traum:
Ein herrlicher Sommertag. Ich gehe über die hinteren Terrassen auf meine Wohnung zu. Betrachtung von außen: Mein Holzhaus ist mit einem anderen Holzhaus verbunden, wie ich jetzt sehe. Das Holz… die hohen Glasscheiben zur Südseite… – so schön. Das Innen mehr zu ahnen, denn zu erkennen. Oh, wie ich sehe, wurden die Arbeiten hier fortgeführt. Vor den Scheiben hängen von außen königsblaue Planen, um bei dieser Hitze nicht zu viel Sonne in die Wohnungen zu lassen. Es wurden längliche Ovale im Stoff ausgespart, um noch etwas Aussicht zu gewähren. Allerdings kann der Nachbar nun auch in meine Wohnung schauen. Oder? Bei einem zweiten Blick sehe ich, dass ich mich irrte. Die Ovale wurden noch gar nicht aus dem Stoff getrennt. Aber die Schnittlinien sind bereits mit Stecknadeln markiert. Die Ovale sind auch deshalb zu erkennen, weil der Stoff an diesen Stellen feucht ist. Doch als ich nochmals schaue, stellt auch das sich als Irrtum heraus: der Stoff ist überall trocken. Wie auch immer, ich bin ganz begeistert darüber, wie aufwändig und edel die Ausstattung wird.

Ein Haus weiter besuche ich einen Freund. Bei diesem Freund ist wiederum sein Freund zu Besuch. Mit ihm lege ich mich auf eine Pritsche direkt neben der Terrassentür. Nun betrachte ich ihn… Seine Haut ist hell, schweißglänzend. Bauchansatz. Auf dem Brustkorb kleben kleine Holzteilchen, die vermutlich auf ihn regneten, als er im Kirschbaum arbeitete. Sein Blick geht gedankenverloren in die Ferne, zum Himmel oder Horizont…

Ich sage zu ihm: “Ich finde es toll, was Du alles über die Männlichkeit weißt!”

Weiß er? Wie komme ich darauf, dass er viel darüber weiß? Denke ich das, weil er ein Zwitter ist? Und bekomme ich jetzt Zweifel, weil er ein Zwitter ist? Aber auch Zwitter verstehen ja wohl etwas von Männlichkeit, rede ich mir fest ein. Das muss so sein, sonst wäre meine Aussage ja völlig unsinnig.

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