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Traumzeichnen

Traum:
Ein breitformatiger Skizzenblock mit doppellagigen Fotoalbum-Falzen in der Mitte. Nach und nach tragen wir – wir, die Traumcommunity – auf jeder Seite einen Traum ein. Jeden Tag einen Traum auf einer Seite. Der jeweilige Traumbeitrag gibt den Traum nicht in Worten oder einem Bild wider, sondern in Form von miteinander verbundenen roten Linien, die wir zeichnen, während wir dem Traum zuhören. Der Traum selbst ist es, der unsere Hände führt und uns Linien zeichnen lässt, die sich auf das innere Viertel des Papiers beschränken und von der Form her ein aufrecht stehendes Rechteck mit Innenleben andeuten. Und während sich der Traum durch unsere Hände zeichnet, deuten wir ihn gemeinsam. Oder anders gesagt: er offenbart uns seine Bedeutung während des Zeichnens. Dieses Tun zieht sich wie ein roter Faden durch die halbe Nacht. Nach einigen Stunden erlebe ich es als immer anstrengender, so als würde ich mir den Kopf zermartern, ohne zu einem Ergebnis zu gelangen.

Verknüpfung:
Website, Broschüre und Kaffeebecher
Website-Gestaltung und Superlearning

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