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On the Road

Traum:
Nachts, mit einem Mietwagen unterwegs. Die doppelte Fahrspur – Schnellstraße, vielleicht Autobahn – geht in langgestreckten Wellen auf und nieder, dabei jedoch stetig bergab führend. Der Blick reicht weit in die Ferne. Die Strecke vor mir von der Nachtwärme in sanftes Licht getaucht. Mein Blick streift mehr zufällig die Tankanzeige. Die Nadel steht auf dem Übergang zur Reserve. Na gut, ich bin fast angekommen, der Tankinhalt dürfte ausreichen. Doch eventuell wollen Mike und ich morgen noch ein Stückchen fahren. Und wir müssen den Wagen noch zur Mietstation zurückbringen. Sicherheitshalber sollte ich vielleicht doch noch für zehn Euro auffüllen. Hm, blöd… ich weiß nicht, welchen Kraftstoff dieses Auto braucht?! Okay, im Zweifelsfall nehme ich Super. Dann ist das Ziel fast erreicht. Die Fahrbahn mündet in einem hölzernen Unterstand. Hier kann ich auf die Gegenfahrbahn wechseln und hier stehen zwei Zapfsäulen. Die Gelegenheit. Während ich auf der Fahrbahn wende, kommen mir andere Verkehrsteilnehmer entgegen. Lichtkegel huschen über mein Gesicht. Da fällt mir ein: ich hatte die ganze Zeit kein Licht eingeschaltet! Aber die anderen Fahrzeuge erhellten das Gebiet völlig ausreichend, weswegen ich nichts bemerkte. Doch jetzt, als mein Licht mit einem sauberen Klacken ausstrahlt, fühle ich ich geradezu beschenkt… Wow, um wie viel besser ich jetzt sehen kann! So klar und so völlig ohne Anstrengung.Wunderbar! Schließlich stehe ich in Fahrtrichtung auf der Gegenfahrbahn.

Heller Tag. Vielleicht die doppelspurige Straße nahe Bremen-Mahndorf. Moina und ich sind mit unseren Rädern unterwegs. In Sichtweite mündet die Fahrspur in einen kurzen Tunnelabschnitt, der mit gewölbtem Plexiglas überspannt ist. Der Tunnel macht eine leichte Linkskurve, reicht bis zur nächsten Ampelkreuzung. Es scheint gerade Rot zu sein, denn auf beiden Fahrbahnen staut es sich bis aus dem Tunnel hinaus. Rechts am Fahrbahnrand ist durchgängig viel Platz. Moina und ich könnten dort locker mit unseren Rädern entlangfahren. Vermutlich sogar bis nach vorn zur Haltelinie. Ich bin jedoch in Sorge… Während wir dort am Tunnelausgang auf Grün warten, sind wir all den Abgasen ausgesetzt, die sich unter dem Plexiglasgewölbe sicherlich sammeln und anstauen. Das ist sicherlich gesundheitsschädlich; wonmöglich liefen wir sogar Gefahr uns zu vergiften.

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