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Website, Broschüre und Kaffeebecher

Traum:
Weite Landschaft. Am Rande einer Koppel, unter freiem Himmel. Ein einfaches Holzgestell auf der Grasfläche. Die fertig erstellte Website hängt dort ab. Inzwischen wurde aus den Inhalten noch eine Broschüre erstellt. Gefällt mir. Naturweißer Untergrund mit zurückhaltendem Bunt, von einer Spiralbindung gehalten. Jemand ist an meiner Seite, mit dem ich die gewählte Druckform noch einmal durchspreche. Es wurde ein wenig experimentiert, so dass jede Seite ein wenig anders gestaltet ist, wobei die Farben einheitlich beibehalten wurden. Auf der letzten Seite mittig ein kleines Bild in Rastertechnik. Die Matrize wurde mit einem Karonetz aus Metalldrähten durchwirkt, die keinerlei Farbe annehmen und somit keinen Druck auf dem Papier hinterließen. Es ist also ein würfeliges Bild. Mir gefällt das, auch die Farben… – wie von geriebenen Buntstiftminen.

Später. Mit Mike stehe ich vor einem geöffneten Verkaufswagen in freier Landschaft. Auf dem Glastresen steht eine Glasvitrine mit einigen Kaffeebechern, die zum Verkauf angeboten werden. Jeder Becher zeigt ein anderes Motiv. Es ist ganz klar, dass diese Becher von dem Verkäufer selbst gestaltet wurden. Zwei Becher ganz links sind sichtlich unprofessionell gestaltet. Sie zeigen eine wolkige Form mit einem Kreuz in der Mitte – alles sehr pixelig. Die übrigen Tassen zeigen Naturaufnahmen, Landschaftsbilder, Figuren, alles Mögliche, aber nichts Besonderes. Mike zeigt sich angesichts der Bildmotive misstrauisch und verdächtigt den Verkäufer, sich einfach Bilder aus dem Internet geholt zu haben, ohne die Kopierrechte beachtet zu haben. Nein, das glaube ich nicht. Diese Bilder stammen wahrscheinlich von einer dieser Bilderdatenbanken, wo man kostenlos und lizenzfrei… – ich nenne zwei, die mir gerade in den Sinn kommen, kann die Namen aber nicht korrekt erinnern. Dabei schaue ich den Verkäufer auffordernd an, erwarte seine Bestätigung meiner Annahme. Doch der reagiert gar nicht. Egal, Mikes Bedenken sind sicherlich überflüssig. Doch nö, Mike gefallen die Kaffeebecher alle nicht. Mir gefallen sie auch nicht; die sind alle zum Gähnen langweilig. Trotzdem versuche ich, ihn zum Kauf eines Bechers zu ermuntern.

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