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Martins Ausweis

Traum:
Gemeinsam mit Mike betrete ich die Großelternküche in Grasdorf. Da ich als erste über die Schwelle gehe, betätige ich den altertümlichen Lichtschalter rechts am Türrahmen. Er scheint nur mehr locker dran gesessen zu haben, denn augenblicklich halte ich den ganzen Stecker in der Hand. So ein Schreck!! Zumal jetzt die Stromleitung ungeschützt daliegt. Mike kritisiert übellaunig meine Ungeschicklichkeit.
„Was soll ich jetzt bloss machen?“

Opa Martin ist in der Küche und sagt mit ruhiger Stimme, ich solle ihm den Stecker geben, er wolle es wieder richten. Scheinbar ist es nicht so dramatisch, wie ich eben dachte. Opa Martin dreht sich um und wendet sich dem orangegelben Automaten zu – ein uralt-Ding – der auf der Spüle steht. Er gibt seinen Ausweis – ich gab ihm ja den Stecker, den Ausweis – in einen breiten Schlitz und warte… Der Automat wälzt das schwarze Ausweisbüchlein schubweise herum, um die Identität zu überprüfen. Es dauert ein paar Minuten, ehe der Ausweis wieder ausgeworfen wird. Der Automat hat die Angaben akzeptiert. Alles wird gut.

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