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Ablösung der Brustwundenabdeckung

Traum:
Morgen habe ich einen Termin in der gynäkologischen Ambulanz. Die großflächige Wundabdeckung soll von meiner linken Brust genommen werden. Das Pflaster klebte viele Wochen drauf und ich habe schon die Erfahrung mit dieser sehr haltbaren Klebemasse gemacht… Warum sollte ich es mir morgen mit einem Ruck entfernen lassen, was ziemlich schmerzhaft wäre, wenn ich es heute in aller Ruhe allein erledigen und mir die Zeit nehmen kann, die ich brauche? So liege ich im Bett und bin schon seit dem Aufwachen mit dem Pflaster beschäftigt, löste es nach und nach von der Haut. Die Brust sieht gut aus. An einer Stelle ist der Warzenhof noch geschwollen; eine Flüssigkeit scheint darunter gesammelt. Von diesem Punkt blieb auch ein Stück Gewebe am Pflaster haften. Nicht schlimm, es tat kaum weh.

Während ich das Gewebestückchen vom Pflaster abfriemele – um es rundum betrachten zu können – kommt die Ältere hinzu. Sie sagt, sie möchte gerne meine Brust sehen. Kurz zögere ich, denn ich müsste mein Nachthemd heben, um die Brust freizulegen. Dabei würde ich aber auch unweigerlich meine Scham entblößen, was mir stark widerstrebt. Dann gebe ich mir einen Ruck, hebe das Nachthemd doch und die vorübergehende Nacktheit ist gar nicht unangenehm. Ja, auch die Ältere ist zufrieden mit dem Zustand meiner Brust. Ich habe den rechten Arm neben meinen Kopf gelegt, die Achsel liegt also frei. Die Ältere zeigt dorthin und fragt, ob ich es schon bemerkt habe. „Nein, was denn?“ Da sehe ich einen roten Wachsfaden – wie von einer Käserinde – der sich zwischen Achselhöhle und seitlichem Brustansatz spannt. Wie eine Sehne, die dort jedenfalls nicht hingehört. Die Ältere legt den Finger darunter und zieht. Das wachsweiche Material gibt nach, dehnt sich, ehe es sich langsam trennt. Hmm… Mir ist das etwas unklar, aber ich ahne, dass dies beseitigt werden muss.

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