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Geschichte, nach einem Jahr Pause

Traum:
Morgens. Um kurz nach acht Uhr eile ich die Schulkorridore entlang, wo mir freundliches Personal begegnet, in Richtung Klassenzimmer. Naja, ein paar Minuten zu spät zum Unterricht erscheinen… an die Hausaufgaben habe ich auch nicht gedacht… hatte wohl nicht gewusst, dass ich mich mit einem Male in der Schule wieder finde. Das ist nicht gerade angenehm und mal sehen, wie der Lehrer damit umgeht. Ich trete ein.

Geschichte! Ein interessanter Film – vielleicht über Judenverfolgung oder Nachkriegszeit – läuft im Hintergrund. Die Stimmung im Klassenzimmer ist total gut. Der Lehrer, ein attraktiver Mann vom Typ Cary Grant, sitzt lässig auf einem der Tische und lächelt mir zu. Mit einem freundlichen „Hallooo!“ reicht er mir die Hand und freut sich über mein Erscheinen. Bedankt sich dann bei mir für das schöne Geburtstagsgeschenk, das ich ihn vor gut einem Jahr machte. Ich glaube, das war ein Blumenstrauß, oder ein gesellschaftskritisches Magazin, oder ein wissenschaftliches Buch? Egal, jedenfalls freut er sich heute noch drüber – wunderbar. Tja Mensch, dann hat er kürzlich ja schon wieder Geburtstag gehabt. Dass er erst heute Gelegenheit fand, sich bei mir zu bedanken, liegt daran, dass Geschichte im jährlichen Wechsel mit einem anderen Nebenfach unterrichtet wird. Ich erkläre, dass ich leider nicht an die Hausaufgaben gedacht habe. Aber das ist überhaupt nicht schlimm – take it easy! Der Einstieg in den Geschichtsunterricht soll vor allem entspannt und erfreulich verlaufen – alles andere ist zweitrangig; so auch Hausaufgaben. Mann, dieser Lehrer ist aber auch wirklich so was von nett.

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